Workshops 2. Hj. 2016

Termine für Vorträge und Workshops im Jahr 2016

08.10.2016
Fujifilm Kreativworkshop mit Peter Hawk in Mannheim
Fine Art Prints mit Thomas Bergbold
Weitere Informationen auf der Seite von Fotogena Worms.

15.10.2016
Adobe Lightroom Workshop für Einsteiger
Weitere Informationen auf der Seite von Fotogena Worms.

19.11.2016
Adobe Lightroom Workshop für Fortgeschrittene
Weitere Informationen auf der Seite von Fotogena Worms.

Mehr Speed bei der Bildbearbeitung Teil 1

Große Bilddateien und leistungsstarke Bildbearbeitungs- und Verwaltungsprogramme können einen Rechner schon mal in die Knie zwingen.
Hier ist man früher oder später gezwungen Abhilfe zu schaffen. Eine Kamera mit weniger Megapixel macht da weniger sinn, den Rechner zu beschleunigen schon eher.
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Entdeckung des Monats: Permajet Fibre Base Distinction 360

Permajet Fibre Base Distinction 360 im Praxistest

Entdeckung des Monats: Hahnemühle Baryta FB 350

Hahnemühle Baryta FB 350 im Praxistest

Entdeckung des Monats: Boesner Aufbewahrungskarton aus Hartpappe

Boesner Aufbewahrungskarton aus Hartpappe im Praxistest

Entdeckung des Monats: Ilford Studio Satin

Das neue Ilford Studio Satin Papier im ersten Praxistest.

Meine Entdeckung des Monats - Warum Drucken Spaß macht

Eine neue Rubrik erblickt das Licht auf meiner Homepage.
Mein persönlicher Blog zum Thema Drucken und was am Rande noch dazu gehört, dem Thema das mir so richtig spaß macht. Und das seit dem ersten eigenen Druck auf einem mattem Baumwollpapier.
Auch wenn meine ersten Erfahrungen mit dem Fotodruck nicht ganz positiv waren, der erste Drucker von Epson hatte leider nur 4 Farben, habe ich nicht aufgegeben. Nachdem Farbe nicht so recht überzeugte, weder in der Qualität, noch in der Haltbarkeit, wurde mit einer Graustufentinte Triton experimentiert. Da der alte Stylus bald den Geist aufgab - Fremdtinte killte ihn recht schnell. Musste für die Tritontinte ein größerer Stylus Color 1520 her. Die ersten Schwarzweißdrucke waren OK, aber noch nicht das was ich wollte. Da er nach kurzer Zeit auch auch das Zeitliche segnete, folgte ein Drucker nach dem Anderen bis zum Epson Stylus Photo R2400. Der erste Drucker mit einer super Druckqualität.
Beim Papier war ich immer zu knausrig, so hat es einige Zeit gedauert bis für mich das Schlüsselerlebnis kam. Ich weis es noch als wäre es gestern, es war ein Baumwollpapier von Moab, das Entrada. Durch Zufall kam ich damals an eine Testpackung und weil das ein perfekter Einstieg ist, empfehle ich noch heute jedem Teilnehmer meiner Workshops: Kauft ein Testpaket und druckt Euer Lieblingsmotiv auf jedes der Blätter. So findet man schnell das ideale Papier heraus und sammelt Erfahrungen.

Meine Lieblingspapiere

Es so viel tolle Papiere für Tintenstrahldrucker, doch irgendwann entwickelt man eine Vorliebe und meine Vorlieben sind.
Zum ganzen Artikel.

Workshops 1. Hj. 2016

Termine für Vorträge und Workshops im Jahr 2016

02.04.2016
Fuji Portraitworkshop mit Mia Royal in Heidelberg
Fine Art Prints mit Thomas Bergbold
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

09.04.2016
Fina-Art Printing für Einsteiger in Münster
Weitere Informationen auf der Seite von Fotoforum Akademie.

23.04.2015
Einstieg in Adobe Photoshop Lightroom
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

30.04.2015
Einstieg in Adobe Photoshop Lightroom
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

Lightroom-Katalog analysieren

Wäre es nicht einmal interessant zu wissen, mit welcher Kamera und welcher Blende man am meisten Fotografiert?
Einen tollen Onlineservice bietet lightroomdashboard.com, einfach LR-Katalog auswählen und analysieren lassen.
Nach eigenen Angaben, wird der Katalog nicht auf den Server des Anbieter hochgeladen.

Test und Technik

Die Rubrik Artikel wächst immer weiter.
Derzeit überlege ich gerade diesen Teil weiter auszubauen um so noch mehr Tipps und Erfahrungen geben zu können.

Workshops 2. Hj. 2015

Termine für Vorträge und Workshops im Jahr 2015

12.09.2015
Porträt- und People-Fotografie im Loft
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

Ordner-Farbe in Yosemite ändern

Wer so wie ich kein großer Freund der Bonbon-blauen Ordnerfarbe in OSX Yosemite ist, findet hier einen hilfreichen Tip zum ändern:
Mac OS X Yosemite: Ordner-Farbe ändern

Workshops 1. Hj. 2015

Termine für Vorträge und Workshops im Jahr 2015

24.01.2015
Einstieg in Adobe Photoshop Lightroom
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

30.01.2015
Einstieg in Adobe Photoshop Lightroom
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

28.02.2015
Einstieg in Adobe Photoshop Lightroom
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

21.03.2015
Einstieg in Adobe Photoshop Lightroom
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

25.04.2015
Einstieg in Adobe Photoshop Lightroom
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

13.06.2015
Einstieg in Adobe Photoshop Lightroom
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

Neue Termine 2 Hj. 2014

Die neuen Termine für Vorträge und Workshops

18.10.2014
CANON – Das gedruckte Bild, ein krönender Abschluss
Vortrag an der Fotomesse Worms
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

22.11.2014
Einstieg in Adobe Photoshop Lightroom
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

Apple stellt Entwicklung von iPhoto und Aperture ein

Es ist also vorbei mit der nächsten Profisoftware von Apple.
Schon lange war es ruhig geworden, man konnte es fast erahnen.

Ein Mitbewerber weniger für Lightroom bedeutet aber auch mehr Chancen für die Anderen wie DxO, Capture One und Co.

Meldung auf macwelt.de

Workshoptermine 2014

Wie wäre es mit einer Schulung in Adobe Photoshop Lightroom oder dem Einstieg in den Fine Art Druck?
Folgende Workshop werden in diesem Jahr von mir mit ausgewählten Veranstaltern gegeben:

08.03.2014
Fine Art Druck für Einsteiger
Weitere Infos fotoforum-Akademie

22.03.2014
Einstieg in Adobe Photoshop Lightroom
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

23.03.2014
Einstieg in Adobe Photoshop Lightroom
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

12.04.2014
Einstieg in Adobe Photoshop Lightroom
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

13.04.2014
Einstieg in Adobe Photoshop Lightroom
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

26.04.2014
Adobe Photoshop Lightroom für Aufsteiger
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

24.05.2014
Fine Art Druck für Einsteiger
Weitere Infos fotoforum-Akademie

14.06.2014
Fashion- und Beauty-Fotografie
Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

Das iPad in Schule und Beruf

Das iPad schleicht sich leise aber unaufhaltsam in Klassenräume und Vorträge.
Warum das so ist und was es an Techniken und Apps hierfür gibt, sammle ich in meiner neuen Rubrik Schule & Präsentation.

Zusatztermin für Workshop

Weil der Termin am 22. März 2014 ausgebucht ist, wird es einen Zusatztermin am 23. März 2014 geben.

Workshop Adobe Photoshop Lightroom

Für den Einstieg in Adobe Photoshop Lightroom, mache ich wieder einen Workshop bei Besier Oehling in Worms am 22. März 2014.

Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

Workshop Fine-Art-Druck für Einsteiger

Sie möchten Ihre Druckergebnisse optimieren?
Sie möchten als Einsteiger wissen, wie Sie richtig loslegen?

Der Druck-Workshop bei der fotoforum-Akademie am 08. März 2014 bringt Klarheit.

Ich behandele an konkreten Beispielen u. a. folgende Themen: Grundlagen des Farbmanagements, Einstellen des Bildschirms, Papiergrundlagen, Papierwahl, Einsatz von ICC-Profilen, Bildschirmproof, Schärfen und Optimierung des Drucks. Im Workshop können Sie mit Ihren eigenen Daten drucken und individuelle Fragen zum Druckprozess klären.

Weitere Infos fotoforum-Akademie

Musikalischer Online-Adventskalender von Linn

Der schottische Audiospezialist Linn verwöhnt auch in diesem Jahr anspruchsvolle Musikliebhaber mit 24 vorweihnachtlichen Leckerbissen. Von 1. Dezember bis Heilig Abend steht in Linns interaktivem Adventskalender täglich ein anderes musikalisches Bonbon in fantastischer Studio Master Qualität zum kostenlosen Download bereit – von Sir Charles Mackerras und dem Scottish Chamber Orchestra über die First Lady des britischen Jazz, Claire Martin, und Electronica-Legende Jean-Michel Jarre bis hin zur populären schottischen Indie-Rockband Admiral Fallow ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei.
Linns Weihnachtsplaylist wird am Sonntag, 1. Dezember, um 10:00 Uhr unter www.linn.co.uk/christmas freigeschaltet.
Über 24-Bit Studio Master
Treibende Kraft hinter der Digitaltechnik war ursprünglich die Bequemlichkeit. Die zuvor in Vinyl gepressten analogen Schallwellen wurden zerstückelt und in Einsen und Nullen umgewandelt, damit man sie auf hübsche kleine Silberlinge draufpacken konnte. Diese waren billig herzustellen, einfach zu lagern, ließen sich beliebig oft abspielen, waren aber keineswegs immun gegen Kratzer und Fingerabdrücke. Und viele Musikliebhaber fanden, dass sie einfach nicht so gut klangen wie Vinyl.
Sie hatten Recht. Tatsächlich war die CD das bis dato qualitativ minderwertigste Musikformat – selbst die gute alte 8-Spur-Kassette enthielt mehr musikalische Informationen als dieses neue optische Medium. Darunter litt der Dynamikumfang – also die Spanne zwischen dem leisesten und dem lautesten Musiksignal – genauso wie der Detailreichtum. Dem Durchschnittshörer war's egal, Hauptsache bequem.
Spulen wir im Zeitraffer 15 Jahre vorwärts, zu MP3. Plötzlich war es möglich, 10000 Songs immer und überall dabei zu haben. Und bequem war es obendrein, schließlich konnte man jetzt ein Album kaufen, ohne in den Plattenladen gehen zu müssen. Und, noch besser, man konnte im Internet jede Menge an spannender neuer Musik entdecken. Nachteil: Die Musik wurde in noch weniger Einsen und Nullen zerstückelt, noch enger zusammengepfercht, noch weiter komprimiert, es wurden noch mehr Details und Dynamikumfang geopfert, an Stellen, wo einstmals Musik war, trat Rauschen.
Sämtliche Tracks im Online-Adventskalender von Linn sind im klanglich unübertroffenen Studio Master Format verfügbar. Ein Studio Master Download ist das qualitativ hochwertigste digitale Audioformat überhaupt. Mit einer Tiefe von 24 Bit und einer Samplingrate von bis zu 192 kHz enthalten diese verlustfreien Dateien sechsmal mehr Informationen als eine CD und ermöglichen dem Hörer, Musik in exakt derselben Qualität zu hören, wie sie im Studio oder Konzertsaal aufgenommen wurde.
Studio Master Aufnahmen können über jeden hochwertigen Netzwerkstreamer, Computer mit 24-Bit-Soundkarten und Apps wie Songbird sowie natürlich über Linns preisgekrönte Familie von DS Playern wiedergegeben werden. Nähere Informationen finden Sie unter h"p://www.linnrecords.com/linn-choosing-a-download.aspx
„Wir streben nach absoluter Perfektion“, erklärt Linns Managing Director Gilad Tiefenbrun. „Optimale Aufnahme- und Wiedergabequalität liegt uns deshalb so sehr am Herzen, weil sie für das emotionale Erlebnis des Musikliebhabers von entscheidender Bedeutung ist.“

Workshop Adobe Photoshop Lightroom

Damit der Einstieg in das professionelle Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop Lightroom ohne Probleme gelingt, bietet Besier Oehling in Zusammenarbeit mit Fachjournalist und Fotodozent Thomas Bergbold in Worms am 19. Oktober 2013 einen Workshop für die populäre Software an.

Weitere Informationen auf der Seite von Besier Oehling.

Veranstaltungstipp - Fotofestival Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg

Ausstellungsbesprechung: 5. Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg

Die 5. Ausgabe des Fotofestivals ist eine Reise in die Metropolregion wert.
GRENZGÄNGE. MAGNUM: TRANS-TERRITORIES, ein etwas sperriger Titel für die 5. Ausgabe des Fotofestivals. Wer ein bisschen über Magnum weiß, der erinnert sich zum Beispiel an die berühmten Fotografen Robert Capa und Henri Cartier-Bresson. Die zwei Gründungsmitglieder zeigen sehr gut, für was Magnum auch heute noch steht: eindringliche Reportagefotografien mit Gespür für den richtigen Augenblick.
Um diese beiden Fotografen geht es in erster Linie nicht bei der 5. Auflage des Fotofestivals. Die Kuratorin Andréa Holzherr schöpft aus dem vollen Fundus des Archivs und trägt für die acht Ausstellungsorte interessante Themen zusammen. So finden sich unter anderem Arbeiten von Steve McCurry, Martin Parr, Elliott Erwitt, Bruce Gilden, Paolo Pellegrin und nicht zu vergessen Thomas Hoepker, der auch als Schirmherr des Fotofestivals fungiert. Dank des Hauptsponsors BASF werden rund 1.300 Arbeiten von insgesamt 76 Fotografen aus 27 Ländern gezeigt.

„Im Fokus des 5. Fotofestivals Grenzgänge. Magnum: Trans-Territories stehen Positionen von Magnum-Fotografen, die sich mit geografischen, politischen, wirtschaftlichen und privaten Territorien im physischen und metaphorischen Sinne auseinandersetzen.“ so steht es im Konzept der Ausstellung. Vereinfacht ausgedrückt geht es um die eigene Heimat und die Vertreibung aus ihr.

Die Ausstellungsorte passen zu einem etablierten und international anerkannten Fotofestival:

Kunsthalle Mannheim Titel: Uprooted / Exil
Stadtgalerie Mannheim Titel: Insight Out / Konversion
ZEPHYR – Raum für Fotografie der Reiss-Engelhorn-Museen Titel: Deutschlandreise
Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen Titel: No Place like Home / Zuhause
Kunstverein Ludwigshafen Titel: Community
Heidelberger Kunstverein Titel: Battleground / Afghanistan
Sammlung Prinzhorn Heidelberg Titel: Locked up / Die Zelle
halle02 / Kunsthalle Heidelberg Titel: Liu Jie: Migrant Nation

Während die meisten Fotografien aus dem Archiv von Magnum stammen, stechen zwei Ausstellungen mit aktuellen Arbeiten hervor: „Insight Out / Konversion“ in der Stadtgalerie Mannheim und die „Deutschlandreise“ im ZEPHYR in Mannheim.

Die „Deutschlandreise“ steht unter dem Motto: „Wie sieht Deutschland im Wahljahr 2013 aus?“ Die vier Magnum-Fotografen Olivia Arthur, Peter van Agtmael, Paolo Pellegrin und Moises Saman haben sich Ende 2012 aufgemacht, um unser Land zu erkunden. Herausgekommen sind interessante Einblicke zum Beispiel in den rheinischen Karneval oder den Braunkohleabbau im Osten Deutschlands bei Welzow. Die improvisierte Art der Bildpräsentation kann man kontrovers diskutieren, die Bilder gefallen größtenteils und zeigen teilweise einen ironischen Blick auf unsere Kultur.

Mit lokalem Bezug ist die Ausstellung „Insight Out“ in der Stadtgalerie. Durch den Abzug der Amerikaner wird sich die Stadtlandschaft in Mannheim, Heidelberg und Schwetzingen ändern. Die Fotografin Alessandra Sanguinetti zeigt einfühlsame Portraits von US-amerikanischem Armeepersonal und der Fotograf Donovan Wylie zeigt die Militärarchitektur, die von den Amerikanern zurück gelassen wird. Wer als Kurpfälzer mit den „Amerikanern“ aufgewachsen ist, wird sich mit dem Projekt identifizieren können. Gerade die Kombination aus nüchterner Industriehalle und Großformatdrucken in reduzierter Farbigkeit überzeugt in hohem Maße.

Eine dritte Empfehlung zeigt die Kunsthalle Mannheim mit der Ausstellung „Uprooted / Exil“. Sie widmet sich dem schwierigen Thema Flüchtlinge, von der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg bis heute. Zur Ausstellung gehören nicht nur die eindringlichen Fotografien der Magnum-Fotografen, sondern auch ein original UNHCR-Zelt, wie es vielfach in den Flüchtlingslagern steht. Über die Integration in die ehrwürdigen Ausstellungshallen lässt sich streiten, nicht aber über die großartige Präsentation der Fotos. Diese sind auf Holzboxen aufgezogen und haben zwei Seiten. Die Vorderseite zeigt das Bild und auf der Rückseite befindet sich eine Beschreibung. So begreift man das Thema im wahrsten Sinne des Wortes besser. Und ein Schritt hin zum normalen Umgang mit Kunstwerken, die man normalerweise nicht anfassen darf.


Warum nicht mal eine Diashow - haben wohl die Macher des Kunstvereins Ludwigshafen gedacht. Das Thema Community, also das Zeigen von Zusammengehörigkeit und Verbundenheit, wird hier mit vier Projektoren erzeugt. In Verbindung mit der Musikuntermalung von DJ Jens Wienand wird man auf eine Zeitreise durch die Jugendkultur geschickt. Von witzig bis nachdenklich zeigen die Bilder Gruppen, Cliquen und Banden von Jugendlichen aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Um das Ganze entspannt genießen zu können, sind Sitzsäcke aufgestellt. Eine schöne Idee, überzeugend umgesetzt, mit zum Großteil sehr guten Bildern.

Ganz im Geiste von Robert Capa und Henri Cartier-Bresson zeigen die Ausstellung viele gute Reportagefotografien, meist einfühlsam oder mit einem besonderen Blick. Dadurch, dass so manche Klassiker gezeigt werden, ist nicht nur Neues zu sehen. Durch die teilweise andere Präsentationsform, wie zum Beispiel als Film im Kunstverein Ludwigshafen, bekommt man aber einen neuen Blick auf diese bekannten Arbeiten. Somit ist das 5. Fotofestival wieder eine Reise wert.

Das Fotofestival geht noch bis 10. November 2013, detaillierte Informationen zu den Ausstellungsorten und den Themen finden Sie unter: www.fotofestival.info.

Thomas Bergbold

Fotoforum

Buchtipp - Das Canon-Speedlites-Handbuch

Buchrezension:
Das Canon-Speedlites-Handbuch
Von den Grundlagen der Blitztechnik bis zu den Besonderheiten des E-TTL-Systems
Syl Arena


Wer kennt nicht das Problem mit dem aufgesteckten Blitzgerät, die Bilder sind zwar hell aber sie gefallen einem nicht. Das Handbuch hilft nur bedingt weiter und was man mit dem Schwenkreflektor machen soll, ist auch nicht immer klar.
Wer also nicht per Trial-and-Error an das Ziel kommen möchte, braucht eine Anleitung. „Das Canon-Speedlites-Handbuch“ möchte hierbei helfen und erklärt in fluffigen 25 Kapiteln den Umgang mit dem Canon-Systemblitzen.

Die 25 Kapitel sind in 4 Teilen gegliedert:
1. Vor den Speedlites kam das Licht
Bevor man losblitzt muss man erst einmal etwas zum Thema Licht im allgemeinen lernen. So geht der Autor kurz auf die Poesie des Lichts und dessen Charakter ein. Ein bisschen Theorie darf auch nicht fehlen, so geht es doch beim Licht auch um die Belichtung. Also erklärt der Autor nicht nur die speziellen Eigenarten bei der Blitzbelchtungsmessung sondern auch wie das Licht wirkt. Also wie Lichtfarbe, der Winkel oder die Größe des Lichts wirken.

2. Speedlites Grundlagen
Jetzt kommen wir zum größten Teil des Buches und sicher auch dem wichtigsten Teil. Hier geht es um die einzelnen Blitzgeräte von Canon, wie sie automatisch und manuell gesteuert werden können. Da man aber auch recht schnell auf den Trichter kommt, dass das Blitzgerät auf der Kamera nicht ganz so ideal aufgehoben ist, geht es auch um das entfesselte Blitzen. Sowohl die drahtgebundene als auch die drahtlose Steuerung. Wer nicht das Geld für einen weiteren Canon Speedlite hat, wird sich über ein kurzes Kapitel zur Kombination aus Canon Blitz und andere Blitzgeräte freuen.

3. Ausrüstung für Speedliter
Zubehör macht das Blitzen leichter und so geht es im drittgrößten Teil in 4 Kapiteln nur um das Zubehör. Natürlich erklärt der Autor auch warum man Zubehör braucht und was man damit so anstellen kann. Von Ringlichtadaptern, über den Beauty Dish und Reflektoren reicht die Bandbreite der behandelten Lichtformer. Was nicht fehlen darf ist die Erwähnung von Haltemöglichkeiten, auch abseits eines klassischen Stativs. Am Ende geht es auch um die Energieversorgung des Blitzgerätes.

4. Speedliting in Aktion
Hier geht es Rund auf satten 133 Seiten. Auf 9 Kapiteln bringt der Autor eine Vielzahl von Praxisbeispielen. Hier wird aber nicht einfach nur ein Bildbeispiel gezeigt, sondern ein Beschreibungstext erklärt mit Hilfe einer Skizze auch den Aufbau und die Herangehendsweise. Dabei sind auch kleine Bilder hilfreich, die erste Versuche zeigen und wie der Autor die Ergebnisse verbessert hat.

Fazit
Der Autor schafft es mit seiner lockeren Sprache den Leser mitzunehmen und mitzureißen. Die Bildbeispiele sind klasse und sehr anschaulich. Nur hat das Buch einen großen Nachteil - man möchte kaum noch ohne Zubehör blitzen, bzw. kauft sich noch ein zweiten Speedlite. Diesen Nachteil kann man aber sicher in Kauf nehmen. Sehr schön ist auch, das man das Buch nicht von vorne nach hinten durchlesen muss. Es ist kein Problem Kapitel zu springen oder es auch als Nachschlagewerk zu verwenden.
Wer mit Canon blitzt kommt kaum an diesem exzellent gemachten Buch vorbei.