Workshop: Faszination Schwarz-Weiß mit Capture One 11

Schwarz-Weiß fasziniert viele Fotografen. Die Reduktion auf Grauwerte gibt dem einzelnen Objekt mehr Raum und lässt das Hauptobjekt mehr in den Fokus rücken. Es schult auch den Fotografen darauf, nicht einfach viel auf ein Bild zu bannen, sondern bewusst seine Bilder zu gestalten.

Schwarz-Weiß Bilder leben von der eigenen Interpretation des Fotografen, daher ist eine Schwarz-Weiß-Voreinstellung in der Kamera nicht immer der richtige Weg, um zu einem perfekten Schwarz-Weiß-Bild zu kommen. Mit einem RAW-Konverter oder einer Bildbearbeitung haben wir mehr Möglichkeiten, diese Umwandlung zu steuern.

Capture One 11 bietet alles an Werkzeugen, was das Herz eines Schwarz-Weiß-Fotografen höher schlagen lässt. Das sind sehr gute Werkzeuge für Helligkeit und Kontrast, aber auch Pinsel und ein Verlaufswerkzeug, um Masken zu erzeugen. Damit kann man Einstellungen selektiv auf Bildbereiche eingrenzen.

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Test: Sandisk Extreme Portable SSD – Speicher für USB-C

Der perfekte Datenspeicher für Fotografen und Videofilmer auf Reisen. Nur ein Punkt macht im Test stutzig.

Fotografen und Videofilmer, die viel unterwegs sind, haben klare Vorstellungen, was ihre Datenspeicher leisten müssen. Klein und schnell. Ein weiterer Vertreter dieser noch seltenen Klasse ist die Extreme Portable SSD vom Speicherspezialisten Sandisk.

Im Gegensatz zu der Extreme 900 von Sandisk, ist die Extreme Portable SSD sehr viel kleiner. Mit seinen Abmessungen von 96,2 x 49,55 x 8,85 mm sogar kleiner als viele Mitbewerber. Der Hersteller gibt die Schutzklasse IP55 an, was bedeutet, dass der Datenspeicher Regen, Spritzwasser, Flüssigkeiten und Staub standhält.

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In meinem Artikel habe ich noch bedauert, das es keine passende Tasche dazu gibt. Ganz aktuell habe ich doch etwas passendes gefunden.

Handheld Hyperlaps mit After Effekts

Ich habe gerade durch Zufall ein Tutorial entdeckt, wie man Hyperlaps auch aus der Hand machen kann. Der Schlüssel ist der Effekt Warp Stabilizer. Warum es auch funktioniert ist, das Tyler mit der Kamera in Bewegung ist.

Workshop: Lightroom – Der Fotografen Workflow bei Fotogena

An zwei langen Workshoptagen spricht man über viele spannende Plug-Ins und Tipps. Ich habe Euch diese hier nochmals zusammengefasst.

Plug-Ins

Aurora HDR Ein tolles HDR-Programm mit professionellen Features für die Bildbearbeitung und HDR-Umstetzung. Preis 99,- Euro
Link zum Hersteller Skylum
Link zu meinem Workshop für Schwarz-Weiß Bilder mit Aurora HDR

On1 bietet nicht nur eine interessante Alternative zu Lightroom an, sondern auch sehr gute kostenlose Presets.

Luminar ist eine Alternative zu Lightroom, wenn man eine sehr gute Bildbearbeitung sucht und auf Photoshop verzichten möchte. Derzeit ist Luminar nur noch keine vollständige Alternative zu Lightroom, da es noch keine Bildverwaltung bietet. Luminar gibt es für faire 69,- Euro.
Link zum Hersteller Skylum.

Excire Search nimmt einem die mühsame Vergabe von Stichworten ab. Ein tolles Tool, das zwar noch nicht perfekt ist, aber ständig weiter entwickelt wird. Gibt es ab 69,- Euro.
Link zum Hersteller Excire.

Tipps

Sandisk Extreme Portable SSD praktische kleine SSD mit großem Speicher. Perfekt für Fotografen, da sehr schnell und wasserdicht.
Weitere schnelle Speicher in meinem Test auf Macwelt.de

UHS-II Kartenleser Wenn man schnelle Speicherkarten einsetzt, dann braucht man diese in erster Linie um die Daten schnell auf den Rechner zu übertragen. Die Auswahl an Speicherkartenleser, die die schnellen UHS-II Speicherkarten unterstützen ist nicht sehr groß.
Hier ein Artikel auf Macwelt.de zum Einlesen.
Ich persönlich nutze einen Workflow Hub mit den Speicherkartenleser von Lexar. Den gibt es aber nicht mehr. Alternativen gibt es von Sandisk und Transcend. Der Speicherkartenleser von Transcend konnte ich bisher noch nicht ausprobieren, der von Sandisk ist zwar schnell aber die Speicherkarten lassen sich nur schwer aus dem Slot wieder entnehmen.

Speicherkarten-Test Wie schnell sind Speicherkarten wirklich in der Praxis und welchen Einfluss haben Speicherkartenleser.
Hier geht es zu meinem Test auf Macwelt.de und meine Tipps. Speicherkarten gibt es natürlich auch bei Fotogena und nicht nur auf Amazon.

Das Loupedeck ist eine interessante Lösung für Lightroom Poweruser. Gibt es u.a. bei enjoyyourcamera für 175,- Euro.


Weitere Tipps zu Lightroom-Erweiterung demnächst hier.

Workflow in Lightroom beschleunigen – Teil 1

Immer muss alles schneller gehen, damit wir mehr Zeit haben.
Manchmal geht das nach Hinten los, manchmal ist aber auch ein Segen und zwar wenn wir Aufgaben haben, die so keinen Spaß machen.
Dazu gehören in Lightroom die Aufgaben direkt nach dem Import. Also Aussortieren, Bewerten und Stichworte vergeben. Später dann an den Regler in der Bildbearbeitung drehen.

Ich habe für Euch ein paar Tipps gesammelt, die Euch helfen diese Aufgaben zu vereinfachen.

Im ersten Teil geht es um zusätzliche Tastaturen.

Zusatztastaturen für schnellere Bearbeitung

Spezialtastaturen wie die Loupedeck oder Palette Gear sind perfekt auf die Arbeit in Lightroom abgestimmt. Das Palette Gear ist sogar für den Videoschnitt und Photoshop zu gebrauchen. Durch seinen modularen Aufbau, kann man sich sein optimales Pult selbst zusammenbauen. Eine geniale Idee.
Das hat allerdings auch seinen Preis, die Preise für das Palette Gear beginnen bei 239,99 Euro und das Loupedeck kostet 175,- Euro. Zu beziehen zum Beispiel bei www.enjoyyourcamera.com.
Ein günstige Alternative könnte von Contour Design die Controller ShuttlePro V2 und das ShuttleXpress sein, leider werden hier schon seit einiger Zeit die Treiber nicht mehr weiterentwickelt.

MIDI-Controller die günstigere Alternative

Es geht aber auch günstiger mit einem MIDI-Controller aus dem Musikerbedarf. Die Pulte haben Regler und Taster, die ideal in Lightroom eingesetzt werden können. In vielen Varianten erhältlich, gehen die Preise bei 44,- Euro los.
Jetzt benötigt man nur noch eine Software, die die MIDI-Befehle in Lightroombefehle umsetzt.

Hier gibt es verschiedene Lösungen

MIDI2LR eine kostenlose und weit verbreitete Lösung. Sie hat den Charme von Softwarelösungen aus den 90zigern, funktioniert aber mit vielen MIDI-Controllern und wird aktuell gehalten.

Knobroom wird leider nicht mehr weiterentwickelt, zumindest hat sich seit längerem nicht mehr auf der Homepage getan. Soll aber noch mit dem aktuellen Lightroom funktionieren. Konzeptionell die schönste Lösung, da sie als Lightroom Plug-In installiert wird.

Pfixer ist eine sehr professionelle Lösung, die Preislich so hoch angesetzt ist, das es zusammen mit einem MIDI-Controller schon teuerer als das Loupedeck ist.

LrControl ist ebenfalls kostenpflichtig, mit seinem Preis von 49,- Euro zwar günstiger, aber auch nicht als wirklich günstig einzustufen. LrControl wird auch sauber als echtes Plug-In in Lightroom installiert. Auf der Homepage des Herstellers Peltmade gibt es auch gleich ein paar Hilfen und Beispiele für beliebte MIDI-Controller.

Eine gute Anlaufstelle zu MIDI-Controller und Softwareanbindungen ist MIDI 2 Lightroom. Eine kleine, aber auch informative Seite ist Lightroom-midicontroller.de. Eine Vielzahl an Videos sind auf YouTube zu finden, das meiste ist allerdings in englisch.

Workshop: Beeindruckende Schwarz-Weiß-Fotos mit Aurora HDR

Schwarz-Weiß lebt von der Reduktion auf die Helligkeitswerte eines Bildes. Das Spiel zwischen Schwarz und Weiß, sowie der Kontrast zwischen den beiden Farben, machen die Faszination Schwarz-Weiß aus.

Der erfahrene Fotograf und Bildbearbeiter denkt beim Stichwort Kontraste auch unweigerlich an HDR. HDR – auch High Dynamik Range – ist die Bewältigung eines Kontrastumfangs durch mehrere unterschiedliche Belichtungen. In der Praxis hat man ein Motiv, das der Sensor der Digitalkamera nicht mit einer Belichtung erfassen kann. Entweder sind die hellen Stellen (Lichter) ohne Zeichnung oder die dunklen Stellen (Schatten) sind komplett schwarz. Hier kann HDR eine Lösung sein. Mit drei oder fünf Belichtungen werden Lichter und Schatten, sowie das Hauptmotiv korrekt belichtet. Anschließend werden mit einem speziellen HDR-Programm, die Belichtungen zu einem Bild zusammengerechnet. Wie das Endergebnis aussehen soll, entscheiden wir mit den Werkzeugen, die uns die Programme zur Verfügung stellen. Eines dieser Programme ist Aurora HDR von Macphun .

Für 99,- Euro erhält der Käufer ein Werkzeug an die Hand, mit dem man sehr feinfühlig seine eigene HDR-Umsetzung schaffen kann. Von realistisch bis kreativ sind kaum Grenzen gesetzt. Dass man Aurora HDR auch sehr gut für die Schwarz-Weiß Fotografie einsetzen kann, soll dieser Workshop zeigen.

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Fotoforum: So geht Schwarz-Weiß (Teil 2)

Zusatzinformationen zum Artikel im Fotoforum Heft 04-2017

Schwarz-Weiß macht am meisten Spaß als Ausdruck in den eigenen Händen oder an der Wand. Auf der Suche nach einem besonderen Papier für unser Schwarz-Weiß Motiv das wir mit einem HDR-Programm erzeugt haben, sind wir diesmal bei Permajet fündig geworden.

Das neue FB Mono Gloss Baryta ist ein 320g Fine Art Papier, das durch sein Naturweiß sehr universell ist. Mit einem angebenden DMAX von 2,38 soll es perfekt für kontraststarke Schwarz-Weiß Drucke sein. Und in der Tat zeigen unsere Testdrucke ein perfektes tiefes Schwarz. Durch das Naturweiß des Papiers gelingen so sehr kontrastreiche Schwarz-Weiß Drucke. Die hochglänzende Oberfläche, mit ihrer kaum wahrnehmbaren Struktur, unterstützen diesen Eindruck sehr gut.

An unserem Motiv sieht man das sehr gut. Die Struktur des Steines in der Bildmitte wird sehr detailreich wiedergegeben und das Schwarz ist sehr knackig. In den Wellen macht sich das cremige Weiß sehr gut.
Um die Struktur besser sehen zu können, habe ich hier gegen das Licht die Oberfläche fotografiert.

Die Oberfläche kann aber nicht nur Segen, sondern auch Fluch sein. Sauberes arbeiten, also mit Handschuhen und Staubfrei, sollte es sein. Sonst zeigen sich Kratzer auf den schönen Ausdrucken. Ein Tipp noch für die Verarbeitung im Drucker, nicht den automatischen Einzug nehmen, sondern den manuellen Einzelblatteinzug. Die Rollen des Einzugs können nämlich Spuren auf der empfindlichen Oberfläche hinterlassen. So bei unserem Canon Pro-1000 passiert.

Wie bei allen glänzenden Papieren kann es auch zu einem leichten Bronzing in den hellen Bereichen kommen, wenn die Lichter nicht sauber ausgearbeitet wurden und sich Tonwertabrisse zeigen. Das kann gerade bei der HDR-Umwandlung leicht passieren. Daher unser Tipp: Im Druck zeigen sich die Tonwertabrisse deutlich, machen Sie erst einen Probedruck in einem kleineren Format. Bei unserem Motiv sind die Wolken durch die HDR-Umwandlung die Problemzone in unserem Druck.

Das FB Mono Gloss Baryta gibt es bei Foto Mayer http://permajet.de/permajet/ in A4, A3, A3+ und A2, sowie auf Rolle mit 17“, 24“ und 44“. Die Preise beginnen bei 29,95 Euro für 25 Blatt A4.

Alternativen zu Google Nik HDR Efex Pro 2

Google Nik HDR Efex Pro 2 ist ein ganz ausgezeichnetes HDR-Programm, vor allem, weil es so natürliche Ergebnisse liefert. Daher ist es auch eine sehr gute Grundlage für Schwarz-Weiß Bilder.

Alternativen sind beispielsweise Macphun Aurora HDR, dass es demnächst auch für Windows gibt und HDR projects 5 professional von Franzis.

Macphun Aurora HDR

Das Vorgehen in Aurora HDR ist ganz ähnlich zu Nik HDR Efex Pro 2. Man startet mit drei Bildern, die man an Aurora HDR übergibt und stellt die Sättigung auf -100 Prozent. Jetzt haben wir nur noch Graustufen und können unsere Arbeit beginnen.

Nach der Reduzierung der Sättigung, stellen wir die Regler für Ton und Struktur so ein, dass wir über das gesamte Bild keine zu extremen Kontraste haben. Einzelne Bildbereiche werden wir im nächsten Schritt optimieren.
Was uns die Arbeit bei der Optimierung individueller Bildbereiche so einfach macht, ist der Einsatz von Einstellungsebenen und die Ebenenmasken. Die Einstellungsebenen arbeiten vergleichbar zu Photoshop und sorgen dafür, dass unsere Bildebene unangetastet bleibt. Am besten ist es, wenn man für jeden zu optimierenden Bildbereich eine eigenen Einstellungsebene verwendet. Mit der Ebenenmaske sorgen wir dafür, dass sich die Einstellungen nur auf die Bildbereiche auswirken, die in der Ebenenmaske weiß sind. Für das Anlegen einer Maske gibt es neben einem Pinselwerkzeug auch eine Luminanzmaske.

Qualitätstipp

Wenn Sie mit Lightroom arbeiten schauen Sie sich die Exporteistellungen genauer an. Hier können Sie durch 16 Bit und einen großen Farbraum im Extremfall mehr aus Ihrem HDR holen.

Nik ist tot …

… also ich meine die Nik Collection, die tole Plug-In Sammlung, die Google gekauft hat.
Vor einem Jahr war es schon absehbar, das es nicht weiter gehen wird und jetzt ist es endgültig.

Nicht überraschend und als ich vor einer Woche nochmal die PlugIns für meinen neuen Rechner laden wollte, war es mir wieder bewusst geworden. Es hat nämlich nicht geklappt.
Die entsprechenden Zeilen sind dann auch in einem Absatz zu lesen, aber man überliest ja so gerne das Kleingedruckte. Aber stand das nicht vielleicht schon viel länger da und ist jetzt nur durch Zufall wieder von den Kollegen aufgegriffen worden???

Alternativen sind schon lange in den Startlöschern, vielleicht auch, weil die alten Entwickler ein neues Betätigungsfeld gesucht haben?
Reine Spekulation, ich weis nicht, was die begnadenden Programmierer heute machen.

Für Schwarzweiß mein Favorit: Macphun Tonalitiy. Ein tolles Tool und dank der Einstellungsebenen auch sehr praktisch. Derzeit noch ausschließlich für den Mac, aber das kann sich bald ändern. Ein Tutorial gab es im Heft 02/2017 der Zeitschrift Fotoforum.

Für HDR mein Favorit: Macphun Aurora HDR. Auch hier sind die Einstellungsebenen und die sehr natürlichen Ergebnisse ein großes Plus. Hier ist eine Windows-Version schon angekündigt.

Für mein Lieblings PlugIn SharpenerPro, gibt es keine Alternative. Ich hoffe es funktioniert noch lange.

Darf darf gespannt sein, ob nicht doch noch Wunder geschehen.

Neue Workshoptermine

Die nächsten Workshoptermine für das Jahr stehen fest. Erst nur Adobe Lightroom im Herbst könnte es aber auch wieder einen Fine Art Printing-Workshop geben.

Adobe Lightroom für Einsteiger: 07. Oktober 2017
mehr Infos beim Veranstalter fotogena Worms

Adobe Lightroom für Fortgeschrittene: 08. Oktober 2017
mehr Infos beim Veranstalter fotogena Worms

Fotoforum: So geht Schwarz-Weiß (Teil 1)

Zusatzinformationen zum Artikel im Fotoforum Heft 03-2017

Das richtige Papier

Der finale Schritt einer Schwarz-Weiß-Entwicklung ist der Druck. Tonwerte, Strukturen oder auch das Filmkorn, das zeigt gerade der Druck am besten.

Daher gehört zu unserer Serie auch zu jeder Ausgabe eine Papierempfehlung. Wir haben ganz unterschiedliche Papiere ausgesucht, die perfekt zu Schwarz-Weiß passen.

Wir beginnen mit einem sehr universellen Papier, dem relativ neue Ilford Gold Fibre Gloss.

Die Basis des Gold Fibre Gloss besteht zu 100 Prozent aus Baumwolle und dadurch, das komplett auf Aufheller verzichtet wird, sind alle Voraussetzungen für eine lange Haltbarkeit gegeben.

Die einem Barytpapier ähnliche Oberfläche zeichnet sich durch einen sehr schönen Glanz mit einer kaum wahrnehmbaren Struktur aus.

Obwohl keine Aufheller zum Einsatz kommen, hat das Gold Fibre Gloss einen hellen naturweißen Ton. Perfekt für eine Vielzahl an Motiven. Übrigens auch in Farbe.

In unserem Test hat uns die maximale Schwärze und die sehr gute Schattendurchzeichnung begeistert. Landschaften in Schwarzweiß und Porträts mit harten Kontrasten, haben uns besonders gut auf dem Gold Fibre Gloss gefallen. Wem das Gold Fibre Silk zu warm und stumpf ist, der ist beim Gold Fibre Gloss genau richtig.

 Lightroom Tipp zur PlugIns

Achten Sie bei der Arbeit mit einem PlugIn an die maximale Qualität der Ausgangsbilder. Wenn Sie Lightroom als Host-Anwendung nutzen, dann stellen Sie als Übergabeformat 16Bit/AdobeRGB/TIFF ein. Alternativ geht auch PSD als Dateiformat. Vermeiden Sie auf jeden Fall sRGB.

Tools für Schwarzweiß-Umwandlung

Tonality von Macphun ist ein hervorragendes Tool zur Schwarz-Umwandlung, aber nicht das Einzige. Neben dem Klassiker Google Nik Silver Effects Pro 2 und BLACK & WHITE projects 5 von Franzis möchten wir Ihnen hier im Blog nicht nur zwei weitere Tools DxO Filmpack 5 und ON1 Photo 10 vorstellen, sondern auch noch drei weitere Funktionen von Tonality zeigen.

Macphun Tonality

Ein paar weitere Funktionen von Tonality möchten ich Ihnen nicht vorenthalten.

Wer eher analog an eine Schwarzweißumsetzung herangehen möchte, findet auch die Farbfilter, die man bei Film vor das Objektiv geschraubt hat, in Tonality wieder.
Neutral, rot, orange, gelb, grün und blau. Dabei hellen die Filter die eigene Farbe auf, während sie die Komplementärfarbe abdunkeln. Der Rotfilter hellt beispielsweise Haut auf und dunkelt Himmel ab.
Für Portraits denen man einen verträumten Charakter geben möchte, gibt es einen tollen Glow-Effekt. Er softet das Bild und lässt die Lichter strahlen.
Sehr gerne verwendet sind auch Rahmen, die entweder den Look eines analogen Films simulieren oder auch einfach nur einen Übergang zu einem schwarzen oder weißen Rand schaffen. Hier bleibt allerdings Tonality weit hinter den Mitbewerbern Google Silver Effects Pro 2 und ON1 Photo 10 zurück.

Zu beziehen ist Tonality beim Hersteller Macphun.

DxO Filmpack 5

Filmpack von DxO ist als Spezialist für die Simulation von analogem Filmmaterial gedacht. Die Auswahl ist entsprechen umfangreich und deckt nahezu alle bekannten und einige exotische Filme ab.

Das Tool ist auf das nötigste reduziert und sehr einfach im Einsatz. Unser kleiner Workshop gibt einen Überblick.

Der erste Schritt bei Filmpack 5 ist immer die Auswahl eines Filmes. Hier der Kodak T-MAX 400. Die kleinen Minibilder zeigen schon einen ersten Eindruck des späteren Ergebnisses. Ein Informativer Beschreibungstext auf der linken Seite ist eine tolle Zusatzinformation.
Im Funktionsbereich „Anpassen“ sind die Regler für die Anpassungen der Filmsimulation. Unter dem ersten Punkt „Film“ kann zum Beispiel das Korn beeinflusst werden. Neben der Stärke über den Regler „Intensität“ auch die Korngröße bezogen auf das Filmformat. Als Standard ist der Kleinbildfilm ausgewählt.
Der wichtigste Bereich ist „Entwicklung“. Hier lassen sich mit den Bekannten Reglern „Belichtung“, „Kontrast“ und die Gruppe „Spitzlichter“, „Mitteltöne“, „Schatten“, die Helligkeit und der Kontrast einstellen.
Für Spezialisten ist die „Tonwertkurve“. Die Bedienung ist von jeder Bildbearbeitung her bekannt und erfolgt auch auf die einzelnen Farbkanäle.
Mit dem „Kanalmixer“ lässt sich die Schwarz-Weiß-Umsetzung optimieren.
Unter den „Graphischen Effekten“ stehen verschiedene „Rahmen“ und „Texturen“ zur Überlagerung zur Auswahl. Diese Funktion bietet allerdings noch Raum für Verbesserung.

Zu beziehen ist DxO Filmpack beim Hersteller DxO.

ON1 Photo 10

Beim aktualisierten ON1 Photo 10 ist das ehemalige PlugIn B&W jetzt fester Bestandteil und unter einer gemeinsamen Benutzeroberfläche integriert.

Wenn man ON1 Photo 10 als Standalone Anwendung öffnet so findet sich das B&W-Modul unter dem Punkt „FX“ für Effekte.

Möchten man die Einstellungen später nochmals ändern, so geht das in On1 Photo 10, indem man das Bild als „Smart Photo“ öffnet. Das ist etwas, was anderen PlugIns so nicht bieten.
Auch bei ON1 Photo 10 kann man bequem über ein Preset starten. Unter „Black and White“ findet man jedoch keine Filmsimulationen, sondern fertige Vorschläge zur Bearbeitung, teilweise sogar mit Rahmen. Die Filmsimulationen sind unter „Film“ zu finden. Die sehr schöne Auswahl reicht von typischen Filmen von Fuji, Ilford und Kodak, bis zu Polaroid. Bei letzterem sogar mit dem passenden Rand.
Unter „Filters/Black & White“ findet sich die reine Schwarz-Weiß-Umwandlung ohne Effekte. Sie ist der bessere Ausgangspunkt für eigenen Anpassungen.
Über einen kleinen unscheinbaren Button der ein kleines Raster mit Bildern zeigt, lassen sich die Vorschaubilder auf Bildschirmgröße vergrößern. Das macht die Auswahl der richtigen Umwandlung sehr viel einfacher.
Wie man das von vielen Editoren her kennt, so sind auch bei On1 Photo 10 auf der rechten Seite die Werkzeuge zur Bildoptimierung. Gleich zuerst finden sich die Filter, wie man sie auch aus der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie her kennt. Darunter erst die Regler für Belichtung und Kontraste. Sehr wichtig auch hier die „Highlights“ und „Shadows“ Regler.
Sehr wichtig für den perfekten Schwarz-Weiß-Effekt ist das Korn. Auch bei On1 Photo 10 finden sich die bekannten Filme wieder und lässt sich sowohl die Häufigkeit als auch die Größe anpassen.
Kein guter Bildeditor kommt heute mehr ohne Ebenen und Masken aus. Bei On1 Photo 10 ist es ähnlich gelöst, wie bei Tonality von Macphun. Es lassen sich Einstellungsebenen stapeln und der Bildbereich, an denen die Einstellung angewendet werden soll, wird mit einer Maske realisiert.
Neue Einstellungsebenen werden über die Funktion „Add Filter“ hinzugefügt.
Auf der linken Seite finden sich eine Vielzahl an Werkzeugen um Masken zu erstellen oder zu ändern. Die einfachste Methode ist hierbei das oberste Werkzeug, der „Masking Brush“. Der Pinsel arbeitet etwas anders als in anderen Anwendungen, hier wird direkt mit schwarz gemalt, also der Bereich erstellt, an dem die Einstellung nicht gezeigt werden soll.
Wenn man am unteren Rand die Funktion „Show/Hide the Mask view“ aktiviert – das ist der Button links neben „Preview“ – dann sieht man direkt die Maske. Das hilft bei der Optimierung der Ränder.

ON1 Photo 10 ist mittlerweile eingestellt und es gibt eine Weiterentwicklung ON1 Photo 2017, die mit Lightroom und Capture One konkurrieren möchte.