Warum ist Drucken für Fotografen wichtig?

Eine Frage, mit der ich mich zusammen mit meinen Workshop Teilnehmern sehr gerne beschäftige.

Der Dokumentar Fotograf Daniel Milnor hat sich darüber auf YouTube ausgelassen, ein sehenswertes Video.

Mein neuer Workshop DER WEG ZUM FINEART PRINT startet bald.

Vom 09. bis 10.11.2019 findet der Workshop zum Thema Fine Art Printing in den tollen Räumlichkeiten der Leica Akademie in Wetzlar statt. Link

Test: Epson WorkForce Pro WF-C5710DWF – Der Alleskönner fürs Büro

Epson verspricht mit dem WorkForce Pro WF-C5710DWF ein schnelles Multifunktionsgerät für kleine Arbeitsgruppen. Dieser Aussage möchten wir in diesem Test nachgehen.

Von einem Multifunktionsdrucker im Büroeinsatz erwartet man einen Scanner mit automatischem Dokumenteneinzug, einer großen Papierkassette und Flexibilität beim Einbinden in das eigene Netzwerk.

Weiter auf macwelt.de

Der Weg zum Fine Art Print – Workshop bei der Leica Akademie

Das perfekte Ostergeschenk 😉

In meinem Workshop lernt Ihr mehr über Papiere für den Tintenstrahldruck und auf was man beim Drucken achten sollte, damit das Ergebnis perfekt wird.

Der Workshop findet im tolle Ambiente der Leica Akademie in Wetzlar statt.
Zum Einstieg fotografieren wir mit einer Auswahl an Leica Kameras, die Bilder können dann die Grundlage für Eure tollen Drucke auf Hahnemühle Fine Art Papier sein.
Zwei Termine stehen in diesem Jahr zur Auswahl 07. 08.06. und 09. – 10.11..

Weitere Informationen und Anmeldung auf der Seite der Leica Akademie.

Hahnemühle wird 435 – Workshop Fine Art Printing

Hahnemühle produziert seit 1584 Papier und ist die älteste deutsche Künstlerpapierfabrik. Neben traditionellen Künstlerpapieren sind digitale FineArt Papiere für Inkjet-Drucke heute Teil des Portfolios. Die Entwicklung und Produktion technischer Spezialpapiere für Industrie und Forschung ist ein weiterer Schwerpunkt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Dassel, Südniedersachsen und Niederlassungen in Großbritannien, Frankreich, USA und China, beschäftigt weltweit rund 200 Mitarbeiter.

Hahnemühle ist den Fine Art Printern ein Begriff seit den ersten Tagen des Inkjetdrucks.

Papiere wie das matte Fine Art Papier Photo RAG sind legendär und Barytpapiere wie das FineArt Baryta begeistern Schwarzweiß Fotografen mit einer tollen Struktur und dem feinen Glanz.

Fast alle Papiere von Hahnemühle durfte ich ausprobieren, meine Eindrücke findet Ihr in Artikeln der Zeitschriften Macwelt und Fotoforum. Aber auch auf meiner Homepage sind Besprechungen mit Bildern zu finden.

Wer mehr zum Thema Fine Art Printing erfahren möchte, ist eingeladen einen Workshop bei mir zu besuchen. Aktuell stehen zwei Termine bei der Leica Akademie zur Auswahl. Wir kombinieren das Fotografieren mit Leica Kameras in Wetzlar mit dem Vergnügen Fine Art Prints auf Hahnemühle Papiere anzufertigen.

Ohr bekommt von mir neben den technischen Grundlagen des Drucks, auch die Eigenschaften der Papiere und ihren Einsatzzweck näher gebracht.

Hier eine kleine Auswahl an Papieren und Produkten von Hahnemühle, die Ihr auf meiner Homepage lesen könnt. Weitere über die Suche nach den Stichwort „Hahnemühle“.

Hahnemühle Baryta FB 350
Hahnemühle Photo Rag Bright White
Meine Lieblingspapiere

Workshop: Von der Datei zum Galerie-Bild – Fotoforum Stapelfeld

Ein toller Workshop ist zu Ende gegangen, herzlichen Dank an alle Teilnehmer.

Im Nachgang habe ich für Euch hier alle Links und ein paar Tipps zusammen gefasst.

Bezugsquellen Papiere

www.optimum-direkt.de
permajet.de
www.photolux-shop.de
Monochrom

Bezugsquellen Zubehör

boesner 
Monochrom

Papiere auf denen wir gedruckt haben

Tecco PUW285 – Hellweißes kräftiges Papier mit starkem Glanz.
Tecco PL285 – Hellweißes kräftiges Papier mit schönem Perlglanz.
Tecco BT270 – Durch seine glatt-seidiger Oberfläche und dem neutralen Weiß ein sehr universelles Barytpapier
Tecco PFR295 – Ein schönes zartes Baumwollpapier mit geringer Struktur und cremigem Weiß
Tecco PM230 – Hochweißes mattes Papier zu einem günstigen Preis. Mann sollte es nur nicht für sehr stark gesättigten Bilder nehmen

Papiere die ich noch empfehlen kann

Tecco PD305 – 300 g starkes mattes, beidseitig bedruckbares Papier für Postkarten
Ilford Studio Pearl 250 – günstige Alternative zum Tecco PL285 und anderen Pearl/Luster Papiere
Ilford Galerie Prestige Semigloss Duo – tolles semiglanz Papier für Bücher
Ilford Galerie Prestige Gold Fibre Gloss – Baryt-ähnliches Papier mit schönem Weiß. Ein tolles Papier für Landschaft und Porträt.
Ilford Galerie Prestige Premium Matt Duo – eigentlich ein doppelseitig bedruckbares Papier, wegen seiner hochweisen Farbe und der schönen glatten Oberfläche, auch eine gute Alternative zu einem Fine Art Papier.
Hahnemühle Photo Matt Fibre – noch eine hochwertige aber günstige Alternative zu einem Fine Art Papier
Hahnemühle DFA Bamboo – ein wegen seiner cremige Papierfarbe sehr spezielles Papier. Perfekt für Schwarzweiß und warme Landschaften.

Weitere Papierempfehlung siehe Links weiter unten.

Software & Tools

Dinax Mirage – Drucktool
DxO Nik Sharpener Pro – Schärfen für den Druck

Epson Tipp

Der manuelle Einzug für Fine Art Papiere am Epson SC-P800 (und 600) ist nicht jedermanns Sache. Man kann Fine Art Papiere auch über den automatischen Einzelblatteinzug verarbeiten.

Man erstellt ein eigenes Profil auf Basis des Archival Matte (oder Enhanced Matte) und erhöht die Papierdicke in den Druckeinstellungen. So macht es beispielsweise Tecco und Ilford und liefern Ihre Profile mit dieser Empfehlung aus. Doch das ist nicht ohne Risiko, da die Rollen des Einzugs Spuren hinterlassen können.

Links

A2-Fineart-Fotodrucker im Vergleich -> macwelt.de

Druckkosten ermitteln

Meine Lieblingspapiere

Vorgestellt: Ilford Studio Satin

Fotoforum-Reihe: Fotos perfekt drucken Teil 4 – Drucke, die man fühlen kann
Fotoforum-Reihe: Fotos perfekt drucken Teil 10 – Fine-Art-Prints archivieren und präsentieren
Fotoforum-Reihe: Fotos perfekt drucken Teil 12 – Japanpapiere
Fotoforum-Reihe: Fotos perfekt drucken Teil 13 – Hochglanz-Spezialisten
Fotoforum-Reihe: Fotos perfekt drucken Teil 14 – Klassische Künstlerpapiere

Fotoforum: So geht Schwarz-Weiß (Teil 1) + Papierempfehlung Ilford Gold Fibre Gloss
Fotoforum: So geht Schwarz-Weiß (Teil 2) + Papierempfehlung Permajet FB Mono Gloss Baryta
Fotoforum: So geht Schwarz-Weiß (Teil 3) + Papierempfehlung Sihl Baryta Satin
Fotoforum: So geht Schwarz-Weiß (Teil 4) + Papierempfehlung Hahnemühle Photo Rag Bright White

Workshop: Beeindruckende Schwarz-Weiß-Fotos mit Aurora HDR + Papierempfehlung Permajet Titanium Luster

Papierhersteller

Fotoforum: So geht Schwarz-Weiß (Teil 4)

Zusatzinformationen zum Artikel im Fotoforum Heft 01-2018

Zum gedruckten Artikel haben wir hier wieder für Sie Zusatz Informationen zusammengetragen. Diesmal ist ein Einblick in Schwarz-Weiß mit Capture One 10.

Capture One 10

Capture One steht in der Qualität der Werkzeuge für Schwarz-Weiß, Lightroom in nichts nach.

Bevor man mit der Schwarz-Weiß-Umwandlung beginnt, blendet man sich erst einmal die passenden Werkezeuge ein. Phase One hat es hier dem Nutzer einfach gemacht und schon eine angepasste Arbeitsumgebung für Schwarz-Weiß Bearbeitung geschaffen.

Wie auch bei den Mitbewerbern, so hat auch Capture One einige mitgelieferte Stile. Fährt man mit der Maus über den Eintrag, wird der entsprechende Stil direkt im Original Bild als Voransicht gezeigt. Das geht schnell und gibt einem einen perfekten Einblick.
Ein vorgefertigter Stil kann ein wunderbarer Anfang für eigene Experimente sein.

Voreinstellungen finden für die reine Schwarz-Weiß Umsetzung, findet man beim Schwarz-Weiß Werkzeug. Im Gegensatz zu den Stilen wird hier nur die Farbempfindlichkeit eingestellt, nicht andere Einstellungen wie beispielsweise das Filmkorn.

Neben der Farbempfindlichkeit, lebt ein Schwarz-Weiß-Bild natürlich von den Kontrasten (Belichtung) und den Tonwerten. Der sehr fein einstellbare Klarheitsregler in Capture One ist auch bei Schwarz-Weiß sehr willkommen.
Als Abschließender Effekt darf neben der Vignettierung natürlich das Filmkorn nicht fehlen. Capture On begnügt sich nicht einfach mit einer einzigen Simulation von Filmkorn, sondern gleich mit sechs. Wie auch bei den Mitbewerbern, sollte man das Filmkorn in der 100 Prozent-Ansicht einstellen und wirklich beurteilen lässt es sich dann am einfachsten im Druck.

Meine Papierempfehlung: Hahnemühle Photo Rag Bright White

Das Hahnemühle Photo Rag Bright White gehört mit seinen 310 Gramm zu den schwereren Papieren. Das Baumwollpapier liegt daher wunderbar in der Hand und hat eine gute Planlage.

Die sehr schöne leichte Struktur ist perfekt für eine Vielzahl von Motiven, von Landschaft bis Portrait.

Durch seinen hohen Weisgrad ist es perfekt für Schwarz-Weiß. Kontraste lassen sich sehr gut wiedergeben und die tolle Oberfläche unterstützt das Spiel mit Kontrasten.

Das Photo Rag Bright White ist in A4 ab 2 Euro pro Blatt zu bekommen.
Weitere Informationen unter: www.hahnemuehle.com/de/

Workshop: Fine Art Printing für Einsteiger

Zur 10. Multimediale in Darmstadt veranstalte ich zusammen mit Fotogena einen Crashkurs Fine Art Printing für Einsteiger.

Sonntag, 12. November 2017
11.30 – 14.30 Uhr

In diesem Workshop erfährst du, wie du aus Dateien edle Fine Art Prints machst. Daher werden Deine eigenen Dateien gedruckt. Als Drucker steht ein Canon imagePROGRAF PRO-1000 zur Verfügung, ausgedruckt werden eure Bilder auf Papier von TECCO.

Mehr Infos auf: http://www.multimediale.de/fotokurse/richtig-drucken-thomas-bergbold/

Fotoforum: So geht Schwarz-Weiß (Teil 3)

Zusatzinformationen zum Artikel im Fotoforum Heft 05-2017

Schwarz-Weiß macht am meisten Spaß als Ausdruck in den eigenen Händen oder an der Wand. Auf der Suche nach einem besonderen Papier für unser Schwarz-Weiß Motiv das wir mit verschiedenen Kameras fotografiert haben, bin ich diesmal bei Sihl fündig geworden.

Schwarzweißfotografen mit einer Vorliebe für warmtonigen Drucke sollten sich das Satin Baryta näher ansehen. Auf den ersten Blick sehr gelb, bietet es sich für Schwarz-Weiß mehr an, als für Farbe. Bei den fertigen Drucken fällt einem der warme Farbton nicht mehr so stark auf, sondern geht eine perfekte Symbiose mit dem Motiv ein.

Die zurückhaltende Struktur mit ihrem zurückhaltenden Glanz, die sehr gute Handhabung und der noch günstige Preis machen das Sihl sehr empfehlenswert.

Das Satin Baryta ist in A4 ab 1,10 Euro pro Blatt zu bekommen.
Weitere Informationen unter: http://www.sihl-masterclass.de

Schwarz-Weiß – OUT OF the BOX

Schwarz-Weiß geht auch direkt mit der Kamera und das ist mittlerweile garnicht so schlecht. Einige Hersteller werben sogar extra mit einem besonderen Schwarz-Weiß Modus, so wie Fujifilm beispielsweise.

Oder andere Hersteller wie Leica haben gleich eine spezielle Kamera, die M Monochrom im Programm.

Zum gedruckten Artikel habe ich hier wieder für Euch Zusatz Informationen zusammengetragen. Diesmal sind es viele Bilder, die Euch die Qualitäten und Möglichkeiten der Kameras näherbringen sollen.

Leica M Monochrom

Die M Monochrom ist eine faszinierende Kamera mit einer tollen Bildqualität. Eigentlich ein Traum für Schwarz-Weiß-Fotografen, die auf eine sehr ausgeglichene Grauwertverteilung Wert legen.

Reportage-Fotografen werden das unauffällige Fotografieren schätzen. Die Islandbilder von Ragnar Axelsson zeigen das eindrucksvoll.

Die Kamera ist für 7450,- Euro zu haben, mehr Informationen unter https://de.leica-camera.com/Fotografie/Leica-M/LEICA-M-MONOCHROM

Die Bilder mit der M Monochrom sind ohne Veränderung der Standardeinstellungen entstanden. Zum Vergleich habe ich parallel DNG und JPEG aufgezeichnet.

Hier geht es zum original auf Flickr.

Fujifilm X-T2

Die X-T2 ist eine Kamera, die Out-Of-The-Box tolle Schwarz-Weiß Bild erzeugt. Die Filmsimulation des Schwarz-Weiß Film Acros, zeigt hier für mich sehr gute Ergebnisse. Da kann man gerne auf den Umweg über RAW verzichten.

 

Die Bilder sind ohne besondere Einstellungen nur mit der Filmsimulation Acros aufgenommen.

Hier geht es zum original auf Flickr.

Mehr Infos zur Filmsimulation Acros ist auf der englischen Seite von Fujifilm zu lesen: http://fujifilm-x.com/en/x-stories/the-newest-film-simulation-acros/

Bildvergleich Leica M Monochrom und Fujifilm Acros

Für einen direkten Vergleich haben wir das gleiche Motiv einmal mit der Leica M Monochrom und einmal mit der Fujifilm X-T2 und Acros Filmsimulation aufgenommen.

Hier geht es zum original auf Flickr.

Canon EOS 5D Mk III und andere Digitalkameras

Es geht auch ohne speziellen Schwarz-Weiß Modus, wenn man in den Tiefen seiner Digitalkamera die Filtereffekte, Schärfe und den Kontrast verändert.

Das bedarf vieler Experimente. Bei meinen Beispielbildern haben ich neben einem Orangefilter auch die Empfindlichkeit auf bis zu ISO6400 hochgedreht.

Hier ein paar Beispiel mit einer Fujifilm X-E2 mit ähnlichen Einstellungen wie die Canon EOS 5 Mk III. Die Fujifilm X-E2 verfügt nicht über die Filmsimulation Acros der neuen Kameras.

Hier geht es zum original auf Flickr.