PACIFIC COAST ROADTRIP – Vortrag Leica Akademie

Von der Planung einer Fotoreise bis zur Ausstellung

Es gibt Fotoziele, von denen man träumt und es stellt sich die Frage, wie gehe ich das an? Am Beispiel eines Pacific Coast Roadtrip mit dem Motorrad erzählt Thomas Bergbold über seine Reisevorbereitungen, die Fotoreise selbst und die abschließende Ausstellung.

Pleiten, Pech und Pannen, Glück und Zufriedenheit. Nach einer großen Fototour fernab der Heimat kann man viel erlebt und kann viel erzählen.

Thomas Bergbold hat viele Jahre Planung in die Tour gesteckt und so einiges dabei erlebt. Der Online Vortrag erzählt und behandelt folgende Punkte:

Inhalte

  1. Planung einer Fototour
  2. Fotoziele finden
  3. Kameraausrüstung zusammenstellen
  4. Umsetzung der Ideen vor Ort
  5. Umgang mit Unwegsamkeiten und Probleme
  6. Geschichten erzählen
  7. Planung einer Ausstellung
  8. Bilder drucken und Rahmen

Der Online Vortrag ist buchbar über die Leica Akademie.

Test: Aevor Trip Pack – Volle Ladung

Heute brauche ich den Rucksack für die Uni, morgen für den Einkauf, übermorgen für einen Kurztrip zu Freunden: Ein Rucksack ist heute ein universelles Tragsystem. Daher sind Rucksäcke klar im Vorteil, die ihr Volumen den Anforderungen anpassen können. Der Trip Pack des Kölner Herstellers Aevor ist genauso ein Rucksack.

Mit seinem Rolltop-Verschluss ist er von 26 auf 33 Liter erweiterbar. Klettverschlüsse sorgen dafür, dass alles zu bleibt und ausreichend gepolsterte Tragegurte lassen einen nicht gleich nach 100 Metern nach einem Träger schreien. Super, dass Aevor auch an einen Brustgurt gedacht hat, der ist zum guten Tragen unverzichtbar.

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Wenn einer eine Reise … Teil 5 – Route planen mit Garmin Basecamp

Garmin Basecamp leistet mir schon seit vielen Jahren gute Dienste bei der Planung von Routen.

Nicht immer ist es das erstes Werkzeug das ich nehme. Google Maps ist meist der erste Routenplaner, den ich nutze um eine Route grob vorzuplanen.

Die Feinarbeit erfolgt dann aber in Basecamp, da ich die Route hiermit einfach auf mein Navi übertragen kann. Und das ist der große Vorteil. Kein eintippen auf einem kleinen Touchscreen, der große Computermonitor gibt Übersicht und eine richtige Tastatur ist halt doch schneller und einfacher für unsere Generation.

Garmin Dakota 20 und Drive 50, meine Reisebegleiter.

Ob die Nutzung des Autonavis mit auf dem Motorrad ein Fehler ist, wird sich noch zeigen. Erste Tests mit einer wasserdichten Hülle zeigen deutliche Probleme mit der Folie bei Sonnenschein.

Eigentlich sollte man als Motorradfahrer eher zu einem wasserdichten Navi wie dem Zumo 396 greifen.
Hier hat man nicht den Nachteil einer Folie, die die Sicht auf das Display behindert.
(Bild Garmin)

Ich nutze zwei Navis von Garmin, ein Wandernavi Dakota 20 und ein Auto Navi Garmin Drive für den Urlaub im Mietwagen. Das Wandernavi wird mit speziellen Karten zum Wandern und Radfahren gefüttert und das Nüvi/Drive mit Karten für Autorouting.

Bin ich in Europa unterwegs, mache ich mir beim Kartenmaterial keine Gedanken für das Nüvi/Drive, es hat Zentraleuropa bereits installiert. In Norwegen und Nordamerika ist das anders. Hier bin ich auf extra Karten angewiesen.

Eine Anlaufstelle für Karten ist natürlich Garmin. Als Gelegenheitsnutzer schrecken einem evtl. die Kosten ab 39,99 Euro für eine Karte ab. Dazu am Ende mehr.

Open Streetmaps die kostenlose Alternative

Ich setze meistens auf die Karten, die über die Community Open Streemaps zur Verfügung gestellt wird. Meist Kostenlos bekommt man eine Unmenge an Kartenmaterial für ganz unterschiedliche Einsatzzwecke.

Wie immer bei Kostenlos, hat man vor dem Vergnügen eine Menge Arbeit. Da muss man nach der richtigen Karte suchen und sich natürlich mit dem Kosmos Open Streetmaps vertraut machen.

Hier habe ich mal ein paar Anlaufstellen für Euch:
https://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:Gmhofmann#Die_Karte_f.C3.BCr_RoadTrip_oder_BaseCamp_.28weiter_unten.29
OSM Map On Garmin https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:OSM_Map_On_Garmin/Download

Ist man auf der Suche nach einer Karte, ist es wichtig sich am Anfang Gedanken darüber zu machen, für was man sie benötigt. Klingt banal, aber das Basis Kartenmaterial bei Open Streetmap ist immer das gleiche. Der Unterschied liegt in den zusätzlichen Overlays, die aus einer Karte eine für Wanderer, Radfahrer oder Autofahrer macht.

Zum Wandern und Radfahren greife ich gerne zu kowoma OSM Freizeitkarte oder Ralf Kleineisel. Die sind super für die Alpen und Österreich. Zumindest für meine Ansprüche.

Geht es über Europa hinaus wird es schwieriger, vor allem mit Wander und Fahrradkarten. Da habe ich bis jetzt in Kanada mit Kompromissen leben müssen. Da ich nämlich faul bin suche ich immer fertige Karten die ich einfach nur installieren muss.

Und das ist bei der großen Community um Open Streetmap herum klasse. Ob für ein Garmin Navigationsgerät oder Basecamp auf dem Computer, eine passende Karte ist meist zu finden. Die Ersteller der Karten freuen sich aber über eine Spende.

Hier ein paar empfehlenswerte Anlaufstellen.

kowoma OSM Freizeitkarte
Reit- und Wanderkarte
Openmtbmaps
Raumbezug
Ralf Kleineisel
http://www.freizeitkarte-osm.de
OpenTopoMap Garmin-Edition
OpenMapChest
http://alternativaslibres.org/de/index.php
GPSFileDepot

Karten installieren

Besonders einfach ist es die Karten für die Garmin Geräte zu installieren. Die IMG-Datei wird einfach auf die Speicherkarte in den Ordner Garmin kopiert.

Das Schöne an den aktuellen Navis ist, das sie mit mehreren Karten parallel umgehen kann, ich kann also eine für die USA auf die Karte kopieren und gleichzeitig eine für Kanada.

Für Basecamp ist es etwas anders, hier wird die gmap Datei mit dem Programm MapManager erst installiert (für Windows gibt es meist eine EXE), damit es Basecamp nutzen kann. Auch Basecamp kann mit mehreren Karten parallel arbeiten.

In Basecamp kann man mit mehreren Karten parallel arbeiten.

Jetzt geht es los

Die Vorarbeit ist erledigt, jetzt können wir den ersten Routenpunkt eingeben. Ich gebe immer erst meine Unterkünfte ein. In dem Suchfeld oben rechts kann man direkt nach Hotels suchen. Hier ist der Erfolg aber nur selten geben, den ob das Hotel gefunden werden kann, ist abhängig von der Karte. Die original Garmin Karten sind hier eindeutig im Vorteil und meist auf dem aktuellen Stand, bei Open Streemap muss das Hotel ein Nutzer eingetragen haben. Das ist bei meinen Reisen eher die Ausnahme gewesen.

Eine andere Möglichkeit ist die Eingabe der Adresse. Hier gibt es auch einen Stolperstein, die Schreibweise. Je nach Reiseland kann diese Unterschiedlich sein. Die Karte möchte oft eine englische Schreibweise, Französisch, Norwegisch oder Spanisch klappt dann nicht. Oder man hat beispielsweise eine norwegische Karte und kennt nur die englische  Schreibweise der Adresse.

Hier helfe ich mir manchmal mit Google Maps und vergleiche dann die Karten. Wie mit der analogen Karte suche ich also die Karte in der vergrößerten Ansicht ab.

Bei einer solchen Arbeit ist Basecamp eindeutig im Vorteil gegenüber der Eingabe direkt am Navi. Urlaube mit Familie habe mich das gelehrt, unter Stress direkt vor Ort die Adresse eingeben kann der Horror sein. Zu Hause alle Adresse als Wegpunkte auf das Navi übertragen – der wahre Luxus.

Und genau das ist der erste Schritt. Die Adressen als Wegpunkt markieren und mit dem Namen der Unterkunft versehen.

Wegpunkte sind die Grundlage für eine Navigation.

Damit man im Navi später die Wegpunkte wieder findet, ist eine eindeutige Benamung sehr wichtig.

Die Verbindung zweier Punkte

Wegpunkte für die Route sind erstellt, jetzt können wir die Routen von Hotel zu Hotel erstellen lassen. Dazu klicken wir einen der Wegpunkte an (Windows Nutzer mit der rechten Maustaste und Mac Nutzer mit dem Kontexsensitiven Menü – bedeutet mit zwei Finger auf das Trackpad drücken oder bei einer Maus auf die rechte Seite) Jetzt wählen wir den Menüpunkt „Route aus Wegpunkt erstellen“ und der aktivierte Wegpunkt wird als Startpunkt für eine neue Route genommen. Die Aktion für die Route zu erstellen fordert Euch jetzt auf einen weiteren Punkt in das Fenster zu ziehen.

Der erste Schritt der Routenberechnung ist die Auswahl des ersten Wegpunktes und „Neue Reise ab diesem Ziel starten“.

Per Drag-and-Drop wird der zweite Wegpunkt in das Fenster zur Routenberechnung gezogen.

Abschließend wird die Route berechnet und das Ergebnis angezeigt. Wie in unserem Beispiel kann es bei OSM Karten zu einer seltsamen Routenführung kommen. Hier kann es helfen das Fahrzeug zu ändern. Kein Scherz!

Diese Route sieht seltsam aus. Manchmal passiert das mit OSM Karten, das nicht der direkte Weg gewählt wird.

Da bei der Übertragung zum Navi nur die Wegpunkte übertragen werden, errechnet das Navi später die Route selbst. Die Routen in Garmin dienen nur zur eigenen Info.

Man kann aber auch Routen übertragen, was aber nicht mit jedem Garmin Navi geht.

Zwischenziele lassen sich ebenso einfach per Drag-and-Drop einfügen.

Übertragen auf das Navi

Die Wegpunkte sind erstellt, mit den Routen ist man zufrieden, jetzt kann das Navi gefüttert werden.

Als Fotograf setze ich mir noch spezielle Punkte, von den ich weis, das es Hotspots zum Fotografieren sind. Wenn ich diese Punkte im Navi habe, können wir spontan die Route ändern und einen der Punkte anfahren. Welche Punkte für den Tag interessant sind, entscheide ich meist spontan nach dem Frühstück. Also nach der Lagebesprechung. 😉

Über „an Gerät senden“ werden abschließend alle Wegpunkte auf das Navi übertragen.

Jetzt ist es Zeit das Navi anzuschließen und über „an Gerät senden“ die Übertragung zu starten. Um zu sehen das es erfolgreich war, werfe ich einen Blick in die Favoriten auf dem Navi. Da ich den Wegpunkten eindeutige Namen gegeben habe, kann ich sie sofort erkennen.

Jetzt kommt das Geniale an der Routenvorbereitung mit Basecamp: Die geplanten Wegpunkte sind unter den Favoriten auf dem Navi zu finden.
Kein umständliches eingeben der Adresse über das Navi, einfach anklicken und losfahren.
Das spart Nerven und möchte ich nie wieder missen.

TIP: Weniger Stress mit Karten

Zum Schluss noch ein Tip für alle, die sich keinen Stress machen wollen. Wer Garmin nutzt, einfach die original Karten kaufen. (Mit Tom Tom habe ich leider keine Erfahrung).

Unser Kartenmaterial für Kanada kommt ausnahmsweise von Garmin. Leider ist jetzt in die Jahre gekommen. Die Ausgabe von 39,- Euro hat jedenfalls voll gerechnet.

Für Kanada habe ich von meiner Regel eine Ausnahme gemacht und eine Karte von Garmin gekauft. Die Karte ist super und man kann sich voll darauf verlassen. Nicht so bei den OSM Karten, hier sollte man immer mitdenken.

Bei der Suche nach TOPO Karten zum Wandern, bin ich bisher bei OSM-Karten nicht fündig geworden. Hier bekommt man aber von Garmin Karten in verschiedenen Ausführungen. Wenn ich mal wirklich wandern möchte in Kanada, werde ich da nicht drum rum kommen.

Nach meiner Erfahrung mit den OSM-Karten für die USA-Tour, würde ich mir beim nächsten mal viel Arbeit sparen und gleich komplett Nord Amerika kaufen.

YouTube Tipp Kanada

Ich liebe Kanada als Reiseland, weil hier hier wie in einem Rausch fotografieren kann.

Gelegentlich verirre ich mich auch mal auf YouTube um abseits meiner gedruckten Reiseführer an Informationen zu kommen. Bei dieser Suche sind mir ein paar sehr gut gemachte Videos von Benjamin Jaworskyj aufgefallen, die er für Destination Canada machen konnte.

Die Videos kann ich Euch empfehlen, etwas zu kurz für meinen Geschmack, aber auch kurzweilig.