Test: Excire Search 1.3.3: Intelligente Fotosuche für Lightroom Classic CC

Bilder automatisch verschlagworten, anhand von Bildinhalten wie Gesichtern, Objekten und gar Farben – das leistet das Plug-in.

Nutzer von Adobe Lightroom kennen den Aufwand und die Arbeit, die es kostet, den eigenen Bildbestand zu verschlagworten. Aber ohne eine ordentliche Vergabe von Stichworten ist ein Finden von Motiven in einem großen Katalog nicht mehr möglich. Aus diesem Grund gibt es die Möglichkeit, Stichworte den einzelnen Bildern zu zuweisen, wie sie in jedem Medienverwaltungsprogramm vergeben werden können.

In der Praxis ist das Vorgehen nach dem Fotografieren bei vielen Fotografen gleich:

  •  Aufnahmen in die Datenbank durch importieren der Bilder

  •  sichten und aussortieren der Aufnahmen

  •  Verschlagwortung und Bewertung

Danach hat man eine sehr gut funktionierende Datenbank mit seinen Bildern, in der man jederzeit das passende Motiv finden kann.

Excire Search möchte einem die manuelle Vergabe von Stichworten abnehmen und trotzdem dem Fotografen eine leistungsfähige Suche im Bildbestand anbieten.

weiter geht es auf macwelt.de

Ihr möchtet Excire Search Pro kaufen?
Dann unterstützt mich bitte mit diesem Link.

Workshop: Lightroom – Der Fotografen Workflow bei Fotogena

An zwei langen Workshoptagen spricht man über viele spannende Plug-Ins und Tipps. Ich habe Euch diese hier nochmals zusammengefasst.

Plug-Ins

Aurora HDR Ein tolles HDR-Programm mit professionellen Features für die Bildbearbeitung und HDR-Umstetzung. Preis 99,- Euro
Link zum Hersteller Skylum
Link zu meinem Workshop für Schwarz-Weiß Bilder mit Aurora HDR

On1 bietet nicht nur eine interessante Alternative zu Lightroom an, sondern auch sehr gute kostenlose Presets.

Luminar ist eine Alternative zu Lightroom, wenn man eine sehr gute Bildbearbeitung sucht und auf Photoshop verzichten möchte. Derzeit ist Luminar nur noch keine vollständige Alternative zu Lightroom, da es noch keine Bildverwaltung bietet. Luminar gibt es für faire 69,- Euro.
Link zum Hersteller Skylum.

Excire Search nimmt einem die mühsame Vergabe von Stichworten ab. Ein tolles Tool, das zwar noch nicht perfekt ist, aber ständig weiter entwickelt wird. Gibt es ab 69,- Euro.
Link zum Hersteller Excire.

Tipps

Sandisk Extreme Portable SSD praktische kleine SSD mit großem Speicher. Perfekt für Fotografen, da sehr schnell und wasserdicht.
Weitere schnelle Speicher in meinem Test auf Macwelt.de

UHS-II Kartenleser Wenn man schnelle Speicherkarten einsetzt, dann braucht man diese in erster Linie um die Daten schnell auf den Rechner zu übertragen. Die Auswahl an Speicherkartenleser, die die schnellen UHS-II Speicherkarten unterstützen ist nicht sehr groß.
Hier ein Artikel auf Macwelt.de zum Einlesen.
Ich persönlich nutze einen Workflow Hub mit den Speicherkartenleser von Lexar. Den gibt es aber nicht mehr. Alternativen gibt es von Sandisk und Transcend. Der Speicherkartenleser von Transcend konnte ich bisher noch nicht ausprobieren, der von Sandisk ist zwar schnell aber die Speicherkarten lassen sich nur schwer aus dem Slot wieder entnehmen.

Speicherkarten-Test Wie schnell sind Speicherkarten wirklich in der Praxis und welchen Einfluss haben Speicherkartenleser.
Hier geht es zu meinem Test auf Macwelt.de und meine Tipps. Speicherkarten gibt es natürlich auch bei Fotogena und nicht nur auf Amazon.

Das Loupedeck ist eine interessante Lösung für Lightroom Poweruser. Gibt es u.a. bei enjoyyourcamera für 175,- Euro.


Weitere Tipps zu Lightroom-Erweiterung demnächst hier.

Workflow in Lightroom beschleunigen – Teil 1

Immer muss alles schneller gehen, damit wir mehr Zeit haben.
Manchmal geht das nach Hinten los, manchmal ist aber auch ein Segen und zwar wenn wir Aufgaben haben, die so keinen Spaß machen.
Dazu gehören in Lightroom die Aufgaben direkt nach dem Import. Also Aussortieren, Bewerten und Stichworte vergeben. Später dann an den Regler in der Bildbearbeitung drehen.

Ich habe für Euch ein paar Tipps gesammelt, die Euch helfen diese Aufgaben zu vereinfachen.

Im ersten Teil geht es um zusätzliche Tastaturen.

Zusatztastaturen für schnellere Bearbeitung

Spezialtastaturen wie die Loupedeck oder Palette Gear sind perfekt auf die Arbeit in Lightroom abgestimmt. Das Palette Gear ist sogar für den Videoschnitt und Photoshop zu gebrauchen. Durch seinen modularen Aufbau, kann man sich sein optimales Pult selbst zusammenbauen. Eine geniale Idee.
Das hat allerdings auch seinen Preis, die Preise für das Palette Gear beginnen bei 239,99 Euro und das Loupedeck kostet 175,- Euro. Zu beziehen zum Beispiel bei www.enjoyyourcamera.com.
Ein günstige Alternative könnte von Contour Design die Controller ShuttlePro V2 und das ShuttleXpress sein, leider werden hier schon seit einiger Zeit die Treiber nicht mehr weiterentwickelt.

MIDI-Controller die günstigere Alternative

Es geht aber auch günstiger mit einem MIDI-Controller aus dem Musikerbedarf. Die Pulte haben Regler und Taster, die ideal in Lightroom eingesetzt werden können. In vielen Varianten erhältlich, gehen die Preise bei 44,- Euro los.
Jetzt benötigt man nur noch eine Software, die die MIDI-Befehle in Lightroombefehle umsetzt.

Hier gibt es verschiedene Lösungen

MIDI2LR eine kostenlose und weit verbreitete Lösung. Sie hat den Charme von Softwarelösungen aus den 90zigern, funktioniert aber mit vielen MIDI-Controllern und wird aktuell gehalten.

Knobroom wird leider nicht mehr weiterentwickelt, zumindest hat sich seit längerem nicht mehr auf der Homepage getan. Soll aber noch mit dem aktuellen Lightroom funktionieren. Konzeptionell die schönste Lösung, da sie als Lightroom Plug-In installiert wird.

Pfixer ist eine sehr professionelle Lösung, die Preislich so hoch angesetzt ist, das es zusammen mit einem MIDI-Controller schon teuerer als das Loupedeck ist.

LrControl ist ebenfalls kostenpflichtig, mit seinem Preis von 49,- Euro zwar günstiger, aber auch nicht als wirklich günstig einzustufen. LrControl wird auch sauber als echtes Plug-In in Lightroom installiert. Auf der Homepage des Herstellers Peltmade gibt es auch gleich ein paar Hilfen und Beispiele für beliebte MIDI-Controller.

Eine gute Anlaufstelle zu MIDI-Controller und Softwareanbindungen ist MIDI 2 Lightroom. Eine kleine, aber auch informative Seite ist Lightroom-midicontroller.de. Eine Vielzahl an Videos sind auf YouTube zu finden, das meiste ist allerdings in englisch.

Nik ist tot …

… also ich meine die Nik Collection, die tole Plug-In Sammlung, die Google gekauft hat.
Vor einem Jahr war es schon absehbar, das es nicht weiter gehen wird und jetzt ist es endgültig.

Nicht überraschend und als ich vor einer Woche nochmal die PlugIns für meinen neuen Rechner laden wollte, war es mir wieder bewusst geworden. Es hat nämlich nicht geklappt.
Die entsprechenden Zeilen sind dann auch in einem Absatz zu lesen, aber man überliest ja so gerne das Kleingedruckte. Aber stand das nicht vielleicht schon viel länger da und ist jetzt nur durch Zufall wieder von den Kollegen aufgegriffen worden???

Alternativen sind schon lange in den Startlöschern, vielleicht auch, weil die alten Entwickler ein neues Betätigungsfeld gesucht haben?
Reine Spekulation, ich weis nicht, was die begnadenden Programmierer heute machen.

Für Schwarzweiß mein Favorit: Macphun Tonalitiy. Ein tolles Tool und dank der Einstellungsebenen auch sehr praktisch. Derzeit noch ausschließlich für den Mac, aber das kann sich bald ändern. Ein Tutorial gab es im Heft 02/2017 der Zeitschrift Fotoforum.

Für HDR mein Favorit: Macphun Aurora HDR. Auch hier sind die Einstellungsebenen und die sehr natürlichen Ergebnisse ein großes Plus. Hier ist eine Windows-Version schon angekündigt.

Für mein Lieblings PlugIn SharpenerPro, gibt es keine Alternative. Ich hoffe es funktioniert noch lange.

Darf darf gespannt sein, ob nicht doch noch Wunder geschehen.

Neue Workshoptermine

Die nächsten Workshoptermine für das Jahr stehen fest. Erst nur Adobe Lightroom im Herbst könnte es aber auch wieder einen Fine Art Printing-Workshop geben.

Adobe Lightroom für Einsteiger: 07. Oktober 2017
mehr Infos beim Veranstalter fotogena Worms

Adobe Lightroom für Fortgeschrittene: 08. Oktober 2017
mehr Infos beim Veranstalter fotogena Worms

Fokuspunkte in Lightroom anzeigen

Manchmal ist es sehr interessant zu sehen, wo der Fokuspunkt in einer Aufnahme liegt.

Canon Digital Photo Professional und Capture One können das von Haus aus, für Lightroom gibt es das kostenfreies PlugIn Focus Points von Whizzbang Inc.

Marktübersicht: Bildverwaltung

Lightroom kam, sah und siegte.

Adobe Lightroom ist der Platzhirsch unter den Bildverwaltungsprogrammen. Nach dem Abschied von Apple sah es so aus, als ob es keinen Wettbewerb mehr gibt.

Capture One als Spezialist für eine tolle RAW-Konvertierung hat leider Media Pro nicht integriert bekommen und ist was die Verwaltung betrifft (noch) keine Alternative.

Doch jetzt tut sich langsam etwas, ob es am Mietmodell von Adobe liegt?

Hier eine kleine Übersicht:

Macphun Luminar -> macphun.com

On1 PhotoRAW 2017 -> on1.com

Phase One Capture One Pro 10 -> www.phaseone.com

Picktorial 3.0 ->  www.picktorial.com

 

Palette Gear: Modulares Steuerpult für Lightroom und Co

Es gibt schon faszinierendes Zubehör, die einem Arbeit abnehmen.

Das modulare Steuerpult Palette Gear ist so ein Gadget. Es beschleunigt die Computer-Bildbearbeitung mit Lightroom CC/6, Photoshop CC, Illustrator CC, After Effects CC, InDesign CC, Audition CC, Premiere Pro CC, Final Cut Pro X und Capture One Pro.

Schaut Euch mal die Videos hierzu auf der Herstellerseite an: https://palettegear.com/index

Super ist die Modulbauweise und der flexible Ausbau. Ich würde mir nur persönlich ein anderes Starterkit zusammenstellen.

Zu beziehen in Deutschland bei enjoyyourcamera.

Lightroom 4 und reverses Geocoding

Eigentlich zeigt das Kartenmodul von Lightroom 4 schon die Ortsinformationen von Bildern mit GPS-Koordinaten an – Voraussetzung das entsprechende Feld „Umgekehrtes Geocoding von GPS-Koordinaten aktivieren, um Adressvorschläge zu erhalten“ ist in den Katalogeinstellungen aktiviert. Doch leider bleiben die Angaben nur Grau und werden nicht in die Metadatenfelder der Originaldatei geschrieben.

Abhilfe schafft ein Umweg beispielsweise über das Programm myTracks. Eigentlich ist es gedacht für Geocaching und das Verknüpfen von GPS-Tracks mit Bildern, aber es verfügt auch über eine sehr gutes Umgekehrtes Geocoding, um die Adressdaten den GPS-Koordinaten zuzuweisen. Da es sehr gut mit Lightroom zusammen arbeitet können wir uns dies zu nutze machen.

Im ersten Schritt weisen wir in Lightroom 4 die GPS-Koordinaten über das Karten-Modul zu und speichern diese in die Original Datei. Danach ziehen wir die Bilder auf das myTrack-Programmsymbol und wählen bei der Dateihandhabung „Was wollen Sie machen?“ den Punkt „Eine neue Spur aus Fotos mit EXIF-GPS-Informationen erzeugen“ aus.

Danach weist myTracks den Bildern die Ortsinformationen zu und wir können diese in die Datei speichern. Nach dem Aktualisieren der Metadaten in Lightroom 4, stehen jetzt die Ortsinformationen in de Metadatenfeldern.

myTracks gibt es unter www.mytracks4mac.info