Schwarz-Weiß lebt von der Reduktion auf die Helligkeitswerte eines Bildes. Das Spiel zwischen Schwarz und Weiß, sowie der Kontrast zwischen den beiden Farben, machen die Faszination Schwarz-Weiß aus.
Der erfahrene Fotograf und Bildbearbeiter denkt beim Stichwort Kontraste auch unweigerlich an HDR. HDR – auch High Dynamik Range – ist die Bewältigung eines Kontrastumfangs durch mehrere unterschiedliche Belichtungen. In der Praxis hat man ein Motiv, das der Sensor der Digitalkamera nicht mit einer Belichtung erfassen kann. Entweder sind die hellen Stellen (Lichter) ohne Zeichnung oder die dunklen Stellen (Schatten) sind komplett schwarz. Hier kann HDR eine Lösung sein. Mit drei oder fünf Belichtungen werden Lichter und Schatten, sowie das Hauptmotiv korrekt belichtet. Anschließend werden mit einem speziellen HDR-Programm, die Belichtungen zu einem Bild zusammengerechnet. Wie das Endergebnis aussehen soll, entscheiden wir mit den Werkzeugen, die uns die Programme zur Verfügung stellen. Eines dieser Programme ist Aurora HDR von Macphun .
Für 99,- Euro erhält der Käufer ein Werkzeug an die Hand, mit dem man sehr feinfühlig seine eigene HDR-Umsetzung schaffen kann. Von realistisch bis kreativ sind kaum Grenzen gesetzt. Dass man Aurora HDR auch sehr gut für die Schwarz-Weiß Fotografie einsetzen kann, soll dieser Workshop zeigen.
Audio Technica gehört zu den klassischen Herstellern hochwertiger Kopfhörer. Klassisch bedeutet: Jahrzehnte lange Erfahrung und keine Experimente beim Design. So sieht der ATH-DSR7BT aus wie ein ganz normaler Kopfhörer, ohne optische Spielereien und ausgefallenen Formen. Zu so einer klassischen Gestaltung gehören auch große Ohrhörer mit einem ordentlichen Polster. Und so sieht der ATH-DSR7BT nicht nur bequem aus, er ist es auch. Ein Polster am Kopfbügel hat Audio Technica auch nicht vergessen.
Zusatzinformationen zum Artikel im Fotoforum Heft 04-2017
Schwarz-Weiß macht am meisten Spaß als Ausdruck in den eigenen Händen oder an der Wand. Auf der Suche nach einem besonderen Papier für unser Schwarz-Weiß Motiv das wir mit einem HDR-Programm erzeugt haben, sind wir diesmal bei Permajet fündig geworden.
Das neue FB Mono Gloss Baryta ist ein 320g Fine Art Papier, das durch sein Naturweiß sehr universell ist. Mit einem angebenden DMAX von 2,38 soll es perfekt für kontraststarke Schwarz-Weiß Drucke sein. Und in der Tat zeigen unsere Testdrucke ein perfektes tiefes Schwarz. Durch das Naturweiß des Papiers gelingen so sehr kontrastreiche Schwarz-Weiß Drucke. Die hochglänzende Oberfläche, mit ihrer kaum wahrnehmbaren Struktur, unterstützen diesen Eindruck sehr gut.
An unserem Motiv sieht man das sehr gut. Die Struktur des Steines in der Bildmitte wird sehr detailreich wiedergegeben und das Schwarz ist sehr knackig. In den Wellen macht sich das cremige Weiß sehr gut.Um die Struktur besser sehen zu können, habe ich hier gegen das Licht die Oberfläche fotografiert.
Die Oberfläche kann aber nicht nur Segen, sondern auch Fluch sein. Sauberes arbeiten, also mit Handschuhen und Staubfrei, sollte es sein. Sonst zeigen sich Kratzer auf den schönen Ausdrucken. Ein Tipp noch für die Verarbeitung im Drucker, nicht den automatischen Einzug nehmen, sondern den manuellen Einzelblatteinzug. Die Rollen des Einzugs können nämlich Spuren auf der empfindlichen Oberfläche hinterlassen. So bei unserem Canon Pro-1000 passiert.
Wie bei allen glänzenden Papieren kann es auch zu einem leichten Bronzing in den hellen Bereichen kommen, wenn die Lichter nicht sauber ausgearbeitet wurden und sich Tonwertabrisse zeigen. Das kann gerade bei der HDR-Umwandlung leicht passieren. Daher unser Tipp: Im Druck zeigen sich die Tonwertabrisse deutlich, machen Sie erst einen Probedruck in einem kleineren Format. Bei unserem Motiv sind die Wolken durch die HDR-Umwandlung die Problemzone in unserem Druck.
Das FB Mono Gloss Baryta gibt es bei Foto Mayer http://permajet.de/permajet/ in A4, A3, A3+ und A2, sowie auf Rolle mit 17“, 24“ und 44“. Die Preise beginnen bei 29,95 Euro für 25 Blatt A4.
Alternativen zu Google Nik HDR Efex Pro 2
Google Nik HDR Efex Pro 2 ist ein ganz ausgezeichnetes HDR-Programm, vor allem, weil es so natürliche Ergebnisse liefert. Daher ist es auch eine sehr gute Grundlage für Schwarz-Weiß Bilder.
Das Vorgehen in Aurora HDR ist ganz ähnlich zu Nik HDR Efex Pro 2. Man startet mit drei Bildern, die man an Aurora HDR übergibt und stellt die Sättigung auf -100 Prozent. Jetzt haben wir nur noch Graustufen und können unsere Arbeit beginnen.
Nach der Reduzierung der Sättigung, stellen wir die Regler für Ton und Struktur so ein, dass wir über das gesamte Bild keine zu extremen Kontraste haben. Einzelne Bildbereiche werden wir im nächsten Schritt optimieren.Was uns die Arbeit bei der Optimierung individueller Bildbereiche so einfach macht, ist der Einsatz von Einstellungsebenen und die Ebenenmasken. Die Einstellungsebenen arbeiten vergleichbar zu Photoshop und sorgen dafür, dass unsere Bildebene unangetastet bleibt. Am besten ist es, wenn man für jeden zu optimierenden Bildbereich eine eigenen Einstellungsebene verwendet. Mit der Ebenenmaske sorgen wir dafür, dass sich die Einstellungen nur auf die Bildbereiche auswirken, die in der Ebenenmaske weiß sind. Für das Anlegen einer Maske gibt es neben einem Pinselwerkzeug auch eine Luminanzmaske.
Qualitätstipp
Wenn Sie mit Lightroom arbeiten schauen Sie sich die Exporteistellungen genauer an. Hier können Sie durch 16 Bit und einen großen Farbraum im Extremfall mehr aus Ihrem HDR holen.
Im März 2016 hatten wir bereits die beiden Fitnessuhren Vivofit und Fenix 3 von Garmin einem kurzen Test unterzogen. Jetzt wollten wir wissen, wie sich der Nachfolger des Vivofit über einen Zeitraum von einem Jahr schlägt. Als zweites Gerät haben wir diesmal die Vivoactive HR ausgesucht und über sechs Monate einen Test unterzogen.
Für die meisten Menschen ist ihre Uhr ihr täglicher Begleiter. Daher ist es sinnvoll, seine Fitnessaktivitäten mit jener Uhr, die man ohnehin schon trägt, auch zu protokollieren. Mit dem schlanken Vivofit 3 erhält man hier die Minimalkonfiguration: Einen Schrittzähler, der die Schritte und die Wegstrecke protokolliert und für den Sport die Aufzeichnung von Aktivitäten. Beides erfolgt automatisch im Hintergrund und ansonsten ist der Vivofit einfach nur eine schlanke Uhr.
Die klassische Notebook-Tasche hat den Ruf, miefig und langweilig zu sein, sowie einfach zu sehr nach Business auszusehen. Dass das nicht immer so sein muss, beweist unter anderem das finnische Label Golla. Der klassische Schnitt wird hier mit einer Farb/Materialkombination aufgepeppt, die eine Notebooktasche auch bei modisch interessierte Menschen salonfähig macht.
Alle, die in den 70ern und 80ern mit offenen Augen durch die Städte gelaufen sind, kennen den Anblick noch: Herren mittleren Alters mit einer kleinen Umhängetasche. Die kompakte Venue greift genau diese Formensprache wieder auf und bringt sie in die aktuelle Zeit.
… also ich meine die Nik Collection, die tole Plug-In Sammlung, die Google gekauft hat.
Vor einem Jahr war es schon absehbar, das es nicht weiter gehen wird und jetzt ist es endgültig.
Nicht überraschend und als ich vor einer Woche nochmal die PlugIns für meinen neuen Rechner laden wollte, war es mir wieder bewusst geworden. Es hat nämlich nicht geklappt.
Die entsprechenden Zeilen sind dann auch in einem Absatz zu lesen, aber man überliest ja so gerne das Kleingedruckte. Aber stand das nicht vielleicht schon viel länger da und ist jetzt nur durch Zufall wieder von den Kollegen aufgegriffen worden???
Alternativen sind schon lange in den Startlöschern, vielleicht auch, weil die alten Entwickler ein neues Betätigungsfeld gesucht haben?
Reine Spekulation, ich weis nicht, was die begnadenden Programmierer heute machen.
Für Schwarzweiß mein Favorit: Macphun Tonalitiy. Ein tolles Tool und dank der Einstellungsebenen auch sehr praktisch. Derzeit noch ausschließlich für den Mac, aber das kann sich bald ändern. Ein Tutorial gab es im Heft 02/2017 der Zeitschrift Fotoforum.
Für HDR mein Favorit: Macphun Aurora HDR. Auch hier sind die Einstellungsebenen und die sehr natürlichen Ergebnisse ein großes Plus. Hier ist eine Windows-Version schon angekündigt.
Für mein Lieblings PlugIn SharpenerPro, gibt es keine Alternative. Ich hoffe es funktioniert noch lange.
Darf darf gespannt sein, ob nicht doch noch Wunder geschehen.
Oberstdorf ist immer eine Reise wert, wenn es nicht die schöne Landschaft für Naturfotografen ist, dann zum Bergwandern.
Einen weiteren Grund gibt es seit 2013, den Oberstdorfer Fotogipfel.
Im schönen Oberstdorf gelegen, ist das diesjährige Festival- Thema „Mein Europa“. Insgesamt sind 21 Ausstellungen, an unterschiedlichen Locations zu sehen. Das sind großformatige Outdoor-Installationen, aber auch klassische Indoor-Ausstellungen. Wobei klassisch durchaus wörtlich zu nehmen ist, eine der schönsten Ausstellungsräumlichkeiten sind in der alten Villa Jauss. Eine tolle Location, von der ich schon in den letzten Jahren begeistert waren. Ein breitgefächertes Workshop- und Exkursionsprogramm, sowie ein Fotomarkt mit zahlreichen Ausstellern, eine Open Air Aktionsbühne, Multivisionsvorträge sowie allabendliche Foto-Projektionen auf der Großbild LED-Wand im Kurpark runden den Fotogipfel ab.
In diesem Jahr gibt es gleich zwei Schirmherrinen: Die deutschen Fotografin Ellen von Unwerth und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth. Ellen von Unwerth setzt auch gleich ein Highlight in der höchsten Ausstellungslocation, dem Nebelhorngipfel.
Schön anzusehen ist auch immer die Outdoor Fotoinstallation in der Fußgängerzone Oberstdorf. Diesmal mit dem Motto des Fotowettbewerbs 2017 “Musik – Soundtrack deines Lebens“.
Das Workshopprogramm ist wieder breit gefächert. Von Fotowanderungen auf die Gipfel mit Heinz Zak, über Drucken mit Hermann Will bis zum Fotografieren mit Multicoptern.
Impressionen aus 2014 und 2016 möchte ich Euch nicht vorenthalten.
Das Zentrum des Fotogipfels mit dem Fotomarkt und einem Teil der Ausstellungen ist das Kurhaus von Oberstdorf.Vor dem Kurhaus beeindrucken immer wieder großformatige Drucke. Hier 2014 „Mein Deutschland“ von Hans-Jürgen Burkard, stern Fotograf.
Schirmherr war 2014 der berühmte Magnum Fotograf Thomas Höpker. Er setzte mit „MEIN AMERIKA“ ein Highlight auf dem Gipfel des Nebelhorns.Auf dem Nebelhorn war 2016 die CEWE-Ausstellung „OUR WORLD IS BEAUTIFUL“, zu sehen. Für meinen Geschmack passten nicht alle Bilder zum Thema und als ich Oben war, war teilweise sehr voll.
Mein persönliches Highlight im Jahr 2016 war eine Fototour mit Bernd Ritschel. Nicht wegen dem schlechten Wetter und damit der eingeschränkten Möglichkeit zu fotografieren, Nein er ist ein toller Fotograf und kann exzellent erklären. Da muss man unbedingt einen mehrtägigen Workshop mitmachen.
Die Bilder des CEWE Fotowettbewerb 2016 „So sehe ich Europa“ waren in der Fußgängerzone, auf einem Weg zwischen dem Kurpark und der Nebelhornbahn, zu sehen.In der Wandelhalle im Kurpark zeigte 2016 der polnische Fotograf Maciek Nabrdalik seine ergreifende Dokumentation der aktuellen Flüchtlingssituation. Leider war die Druckqualität nicht ganz perfekt.Im Nebelhornsaal war 2016 die Landesfotoschau Bayern 2016 zu sehen. Hier zeigten DVF-Fotografen ihr können. Und was man da teilweise zu sehen bekam war schon beeindruckend.
MENSCHEN, BILDER, IKONEN, war das Thema von Anatol Kotte, dem Schirmherr 2016. Die Großformatdrucke standen vor dem Kurhaus im Kurpark.
Mein Highlight bei den Ausstellungen im Jahr 2016 war in einer der schönsten Locations, der Villa Jauss. Heinz Teufel zeigte seine Bilder VENEDIG SCHULE DES SEHENS, was aber so garnicht nach typischen Venedigbilder aussah.
Die nächsten Workshoptermine für das Jahr stehen fest. Erst nur Adobe Lightroom im Herbst könnte es aber auch wieder einen Fine Art Printing-Workshop geben.
Adobe Lightroom für Einsteiger: 07. Oktober 2017
mehr Infos beim Veranstalter fotogena Worms
Adobe Lightroom für Fortgeschrittene: 08. Oktober 2017
mehr Infos beim Veranstalter fotogena Worms
Es gibt auf der einen Seite Rucksäcke, die einfach nur praktisch sind und Platz ohne Ende haben, oder auf der anderen Seite die Rucksäcke, die einfach nur schick aussehen.
Der Helios light ist so ein Designerstück, das einem sofort ins Auge fällt. Vor allem in der Farbe Titaniumgrau, in der auch unser Testmuster ist. Der warme Grauton ergibt in Kombination mit den hellbraunen Lederapplikationen eine perfekte Zusammenstellung.